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Jetzt herrscht Angst vor neuen Schäden: An diesem Blow-Up kam ein Motarradfahrer im vergangenen Jahr ums Leben.

Vier Autobahnen in Bayern gefährdet

Hitzeschäden: Wo Sie aufpassen müssen

München/Nürnberg - Wegen befürchteter Hitzeschäden an den Fahrbahnen haben die Behörden auf vier südbayerischen Autobahnen seit Pfingstsonntag ein Tempolimit verhängt.

Auf einzelnen Abschnitten der A3, A92, A93 und A94 sei derzeit nur maximal Tempo 80 erlaubt, berichtete der Sprecher der Autobahndirektion Südbayern, Josef Seebacher, am Dienstag in München.

Zugleich werden die Autofahrer in Rundfunk-Durchsagen vor möglichen hitzebedingten Fahrbahn-Aufbrüchen, sogenannten Blow Ups, gewarnt. „Seit Beginn der aktuellen Hitzewelle haben wir aber noch keinen Blow Up festgestellt“, betonte der Sprecher. Auch in Nordbayern gab es bislang keine Probleme.

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Stattdessen machen derzeit den Autobahnmeistereien ausgerechnet sogenannte Entspannungsabschnitte Sorgen, die in den vergangenen Monaten auf der A3 in Niederbayern in die Betonpisten eingebaut worden waren. Der geschmeidige Asphalt soll die starke Dehnung der Betonfahrbahnen auffangen.

Die in die Betonfahrbahnen eingefügten fünf Meter breiten Asphaltbänder hätten sich allerdings unter dem Dehnungsdruck der Betonfahrbahn bis zu vier Zentimeter aufgewölbt. Sie würden derzeit in Nachtarbeit abgeschliffen.

Im Vorjahr war nach wochenlanger Gluthitze auf zahlreichen bayerischen Autobahnen die Fahrbahndecke aufgeplatzt. Ein Motorradfahrer war im Juni 2013 auf der A93 bei Abensberg (Niederbayern) über eine halbmeterhohe Aufwölbung gefahren. Der 59-Jährige war gegen die Leitplanke geprallt und noch am Unfallort gestorben. Zuvor waren vier Autos über das Hindernis gefahren, das wie eine Sprungschatze wirkte. Vier Menschen wurden leicht verletzt.

dpa

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