Zug rammt mit Tempo 130 Kleintransporter

Schwabhausen/Landsberg - Der Lokführer eines Regionalzuges ist beim Zusammenprall seines Triebwagens mit einem Kleintransporter bei Schwabhausen (Landkreis Landsberg am Lech) am Donnerstagabend leicht verletzt worden.

An den Gleisen entstand erheblicher Sachschaden. Auf einer Länge von etwa 600 Meter müssen nach Angaben der Bahn vom Freitag rund 200 Bahnschwellen erneuert werden. Deshalb könne der Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Kaufering und Geltendorf zunächst nur eingleisig betrieben werden. Es komme zu Behinderungen.

Der 25 Jahre alte Fahrer des Transporters und die 74 Passagiere des Regionalzuges auf dem Weg von Lindau nach München waren bei der Kollision unverletzt geblieben. Das Auto war wegen Schneeglätte von einer Staatsstraße abgekommen, auf die Schienen geschleudert und dort liegengeblieben. Der Fahrer hatte es noch geschafft, sich rechtzeitig vor dem mit Tempo 130 herannahenden Zug in Sicherheit zu bringen.

Der 54 Jahre alte Lokführer wurde durch umherfliegende Teile verletzt. Sein Triebwagen entgleiste und kam nach knapp 800 Metern zum Stehen. Die doppelgleisige Bahnlinie München-Lindau war zunächst komplett gesperrt worden. In den frühen Morgenstunden konnte ein Gleis wieder für den Zugverkehr geöffnet werden. 

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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