Aufregung in Penzing

Hunderte Einsatzkräfte proben den Ernstfall: Bayern bereitet sich auf Terror vor 

Gleich mehrere Terroranschläge werden von Einsatzkräften seit Montag in Oberbayern inszeniert. Das Ziel: Bayern will für den Ernstfall gewappnet sein.

Penzing - Hunderte Polizisten, Soldaten, Sanitäter und Mitglieder des Technischen Hilfswerks proben in Oberbayern den Fall einer terroristischen Attacke. 

Auf dem Gelände des Fliegerhorsts Penzing der Bundeswehr nahe Landsberg am Lech simulieren die Einsatzkräfte mehrere aufeinander aufbauende Szenarios, wie ein Sprecher des bayerischen Innenministeriums mitteilte.

Die Übung wurde am Montag gestartet und sollte bis Dienstag dauern. Der Übungseinsatz der Bundeswehr bewege sich innerhalb des gültigen Rechtsrahmens, hieß es aus dem Ministerium.

Bereits die zweite Terrorübung in Bayern

Laut Grundgesetz kann die Bundeswehr bei einem „besonders schweren Unglücksfall“ auch in Deutschland eingesetzt werden. Nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts kann darunter auch ein Terroranschlag fallen. 

Die Bundeswehr übt immer wieder mit Polizei und Rettungsdienst Terrorlagen. Bayerische Behörden waren beispielsweise im März 2017 in Murnau an einer größeren Übung beteiligt (siehe Video unten). Auch am Münchner Hauptbahnhof bereitete sich im April 2018 Einsatzkräfte auf den Ernstfall vor, wie tz.de* über die Terror-Übung berichtet.

Anti-Terror-Einsatz: Hier übt Polizei und Bundeswehr für den Ernstfall

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dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Sven Hoppe (Archivbild)

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