Die teuersten Pflaster Deutschlands

So teuer sind Immobilien in Bayern

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München - Teuer, teurer, Bayern: Wer eine Immobilie im Freistaat kaufen will, muss besonders tief in die Tasche greifen. Laut einer Studie der LBS Bayern liegen 24 der 30 teuersten Standorte Deutschlands in Bayern.

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In der Rangliste der teuersten Immobilien Deutschlands liegen bayerische Städte und Gemeinden ganz weit vorn. Das geht aus dem aktuellen Immobilienpreisspiegel der bayerischen Landesbausparkasse (LBS) hervor. Von den 30 teuersten Standorten für neue und gebrauchte Reihenhäuser liegen demnach 24 in Bayern. Platz eins belegt Gauting im Landkreis Starnberg. Dort kostet ein neues Reihenhaus im Schnitt rund 700 000 Euro – mehr als in jeder anderen deutschen Stadt.

Nicht viel billiger ist es in München mit 690 000 Euro oder in Starnberg mit 660 000 Euro. Erst auf Platz 16 folgt mit einem Preis von 500 000 Euro eine nicht-bayerische Gemeinde: Königstein im Taunus. Ebenfalls unter den Top 30 finden sich Garmisch-Partenkirchen (500 000 Euro), Haar (500 000 Euro) oder Weilheim (460 000 Euro) – Standorte, die preislich weit vor Hamburg, Düsseldorf oder Frankfurt rangieren.

Gebrauchte Reihenhäuser sind in Grünwald (Landkreis München) am teuersten, gefolgt von der Stadt München und Gauting. Kronberg im Taunus belegt als erste nicht-bayerische Gemeinde mit 500 000 Euro Platz neun.

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Bei Eigentumswohnungen sieht es ähnlich aus. Spitzenreiter ist mit Quadratmeterpreisen von im Schnitt 6400 Euro erneut Grünwald, gefolgt von Gräfelfing (6000 Euro) und Gauting (5250 Euro). Insgesamt zählen bei neuen Eigentumswohnungen 21 bayerische Standorte zu den 30 teuersten – darunter die Gemeinde Unterhaching mit 4600 Euro pro Quadratmeter, Haar (3900 Euro/qm) und Garching mit einem Quadratmeterpreis von in der Regel 3500 Euro. Auch gebrauchte Eigentumswohnungen sind in Bayern durchschnittlich am teuersten. Die Liste wird hier ebenfalls von Grünwald angeführt, gefolgt von Gräfelfing und Oberhaching.

Der Preisspiegel zeigt: Ob Reihenhaus oder Eigentumswohnung, neu oder gebraucht – Immobilien in Bayern sind gefragt und teuer wie selten zuvor. „Der Bevölkerungszuzug nach Bayern hält an. Dementsprechend sind bayerische Wohnimmobilienstandorte bei Selbstnutzern wie Kapitalanlegern überaus gefragt“, erläutert Franz Wirnhier, Vorstandsvorsitzender der LBS Bayern. Das derzeit historisch niedrige Zinsniveau trage gleichzeitig dazu bei, Preissteigerungen für Wohnimmobilien bei der Finanzierung abzumildern oder sogar zu kompensieren.  

Manuela Dollinger

Rubriklistenbild: © dpa

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