"Thor Steinar" gegen "Storch Heinar" vor Gericht

Nürnberg/Schwerin - Der Versandhändler der in der rechtsextremen Szene beliebten Kleidermarke “Thor Steinar“ geht gerichtlich gegen ein Satireprojekt vor.

“Storch Heinar sieht dem gelassen entgegen“, sagte Julian Barlen von “Endstation rechts“. Brodkorbs Initiative vertreibt T-Shirts und Tassen mit dem satirischen Storch-Symbol und Aufschriften gegen Rechtsextremismus. Den Vertrieb dieser Artikel will der “Thor Steinar“-Versand verbieten lassen. “Wir fordern, dass nicht auf Kosten unserer Marke Geld verdient wird“, sagte Waespe. MediaTex werde notfalls durch alle Instanzen gehen. Zum Vorwurf, seine Firma bediene eine rechtsextreme Kundschaft, sagte der Sprecher: “Das interessiert uns nicht.“

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Fahrer will Tier ausweichen: Auto überschlägt sich und landet in tiefem Graben
Er wollte offenbar einem Wildtier ausweichen. Doch das hatte für einen Mann und seinen Beifahrer im Landkreis Kulmbach fatale Folgen.
Fahrer will Tier ausweichen: Auto überschlägt sich und landet in tiefem Graben
Nach Unwettern in der Region: Lage hat sich beruhigt
Das Wochenende war voller Sonnenschein - doch am Sonntagabend wird es richtig ungemütlich. Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Unwetterwarnung für mehrere …
Nach Unwettern in der Region: Lage hat sich beruhigt
Polizisten greifen bei Schlägerei ein, doch dann eskaliert die Situation völlig
Mehrere Polizisten wollten Sonntagfrüh eine Schlägerei in der Augsburger Innenstadt schlichten. Doch dann wurden die Beamten plötzlich selbst zur Zielscheibe.
Polizisten greifen bei Schlägerei ein, doch dann eskaliert die Situation völlig
Mann setzt sich betrunken ans Steuer und rammt Motorradfahrer - Biker stirbt
Ein Mann hat sich am Samstag ans Steuer seines Wagens gesetzt und zuvor zu tief ins Glas geschaut - das kostete einen Motorradfahrer das Leben. 
Mann setzt sich betrunken ans Steuer und rammt Motorradfahrer - Biker stirbt

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.