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Dem Delfin-Kalb "Nami" im Tiergarten Nürnberg geht es prächtig.

Problemlose Aufzucht

Tiergarten: Delfin-Kalb "Nami" geht es prächtig

Nürnberg - Gute Nachrichten vom Tiergarten Nürnberg: Dem Delfin-Kalb "Nami" geht es prächtig. An Silvester können Zoo-Besucher zum ersten Mal den Nachwuchs in echt bewundern.

Anfänglich wich es dem Muttertier „Sunny“ kaum von der Seite - inzwischen macht sich das Delfin-Kalb „Nami“ auch schon mal für ein paar Sekunden selbstständig und übt dabei kleinere Sprünge: Acht Wochen nach seiner Geburt präsentiert sich das im Nürnberger Delfinarium gehaltene Jungtier gesund und munter. Die Aufzucht von „Nami“ verlaufe weiter komplikationsfrei, berichtete Tierpfleger Armin Fritz bei der öffentlichen Vorstellung von „Nami“ am Dienstag.

Auch die Delfingruppe habe das Jungtier inzwischen gut aufgenommen. Mit Rücksicht auf „Nami“ habe man sich anfangs darauf beschränkt, nur einzelne Delfine in das für Mutter und Jungtier beschränkte Becken zu lassen. Inzwischen sei „Nami“ in seinem Aufzuchtbecken immer häufiger mit mehreren Delfinen gleichzeitig zusammen. „Nami“ bleibe dabei aber weiter auf Mutter „Sunny“ fixiert, sagte Fritz.

Per Unterwasserkamera konnten Besucher am Dienstag beobachten, wie „Nami“ im Sog des Muttertiers durch das frühere Vorstellungsbecken gleitet und gelegentlich an den Zitzen seiner Mutter Milch saugt. „Feste Nahrung nehmen die jungen Delfine erst nach rund sieben Monaten zu sich - anfangs zerkauen sie Fische spielerisch wie einen Kaugummi, bis sie dabei entdecken, dass man das Zerkaute auch runterschlucken kann“, erläuterte der Tierpfleger. Inzwischen habe der Tiergarten auch die Behandlung des Jungtiers mit Antibiotika beendet. Blutuntersuchungen hätten gezeigt, dass „Nami“ über ein ausreichend starkes Immunsystem verfüge.

Zoo öffnet abgeschotteten Beckenbereich

Besucher können „Nami“ erstmals am Silvestertag erleben. Künftig öffne der Zoo dazu einen bislang von der Öffentlichkeit abgeschotteten Beckenbereich zweimal täglich jeweils für eine halbe Stunde, informierte Zoo-Chef Dag Encke. Wann „Nami“ in den derzeit mit einer Plane angedeckten Außenbereich des Delfinariums dürfe, hänge von den Außentemperaturen ab. Derzeit sei es dazu zu kalt.

Nach mehreren Zuchtmisserfolgen bei Delfinen war der Tiergarten unter großen Druck geraten. Allein zwischen 2004 und 2007 starben nach Zoo-Angaben sieben Kälber in Folge - einige kamen tot zur Welt, andere verendeten nach wenigen Tagen, ein Tier nach vier Wochen. Tierschützer sehen darin einen Beleg dafür, dass die Nachzucht von Delfinen unter den beengten Verhältnissen von Delfinarien von vornherein zum Scheitern verurteilt sei.

dpa

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