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Eisbärin Vera ist wieder schwanger.

Neuer Eisbären-Nachwuchs in Nürnberg

Nürnberg - Knapp ein Jahr nach der Geburt des Eisbären-Mädchens Flocke bereitet sich der Nürnberger Tiergarten auf weiteren Eisbären-Nachwuchs vor.

"Wir sind halbwegs sicher, dass Eisbärin Vera schwanger ist", sagte der stellvertretende Zoodirektor Helmut Mägdefrau am Donnerstag. Das Nestbau-Verhalten der Eisbären-Dame, die im Dezember 2007 Flocke zur Welt gebracht hatte, lasse auf eine neue Schwangerschaft schließen. Vera habe in ihrem Stall ein Strohlager errichtet. Das hätten Aufnahmen mehrerer Kameras in Veras Stall gezeigt, die dort installiert worden seien.

Mit den Kameras will sich die Zooleitung Klarheit darüber verschaffen, ob und wann Vera ein Bärenjunges zur Welt bringt. Im Fall Flocke hatte die Zooleitung tagelang gerätselt, ob Vera bereits geworfen und ihr Junges angenommen hat. Tierfreunde hatten sich besorgt gezeigt, die junge Mutter könnte ihr Junges auffressen. Ein solches Verhalten ist nach Angaben von Zoologen bei jungen Eisbärenmüttern nicht unüblich.

Mägdefrau erläuterte, bei Eisbären gebe es keine Möglichkeit, eine Schwangerschaft über Hormon-Veränderungen oder Urinproben festzustellen. Ob und wann es zu einer Geburt komme, sei daher nicht sicher. "Wir müssen uns überraschen lassen", sagte er.

Bei schwangeren Eisbären-Damen bleibe das befruchtete Ei am Ende des Eileiters bis das Weibchen ausreichende Fettreserven gebildet habe. Erst zu dieser Zeit niste sich das Ei in der Gebärmutter ein. Meistens sei das im September oder Oktober der Fall, doch auch dann gebe es keine Möglichkeit eines Schwangerschaftstests. "Eisbären gehören zu den wenigen Säugetieren, bei denen wir keine Schwangerschaft feststellen können", sagte Mägdefrau.

Für möglichen Nachwuchs will sich der Tiergarten mit Absperrungen am Eisbären-Gehege rüsten. Um Störungen zu vermeiden, werde das Gehege nicht mehr gereinigt, sagte Mägdefrau. Unterdessen kündigte er an, dass es keinen "Sonderstatus" für Flocke an deren Geburtstag geben werde; die junge Eisbärin wird am 11. Dezember ein Jahr alt. Das sei für ein Tier nicht angemessen. Freudig gab sich Mägdefrau hinsichtlich eines im nächsten Jahr erwarteten Nachwuchses bei den Panzernashörnern. Diese seien mit 2000 Tieren in der Natur viel seltener als Eisbären, von denen noch 25 000 lebten.

dpa/lby

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