Vorsicht: Nichts für schwache Nerven

Grausig! Hund verstümmelt und gehäutet

München - Es war ein grausames Bild, das sich dem Spaziergänger bot, der bei Deggendorf am Donauufer unterwegs war. Im Flussbett fand er einen verstümmelten und gehäuteten Hundekadaver. Die Polizei ermittelt.

Ein Tierarzt von der Tierrettung Deggendorf wurde ebenfalls zur Fundstelle nahe dem Ort Winzer im Kreis Deggendorf gerufen. Er untersuchte die Hundeleiche. Es handelt sich nach seinem Urteil um ein männliches Jungtier - vermutlich einen Windhund -, dem die Ohren und der Penis abgeschnitten und das Fell abgezogen wurde. Wer das Tier so zugerichtet haben könnte, ist für die Polizei noch völlig unklar. Formal ermittelt sie wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Doch das Interesse der Beamten reicht weiter.

"Aus unserer Sicht ist wichtig, etwas über die Motivation des Täters herauszufinden", sagt Klaus Brunnbauer, der stellvertretende Dienststellenleiter in Deggendorf. Handelt es sich um einen pervers veranlagten Menschen, der eventuell auch für Menschen gefährlich sein könnte? Oder wollte sich jemand eines Tieres entledigen und versuchte, mit der Verstümmelung Spuren zu vernichten? Mit Hilfe eines Jägers suchte die Polizei nach den verschwundenen Körperteilen und anderen Spuren. Bisher vergeblich.

Bilder auf der Facebook-Seite der Tierrettung einsehbar

Der Fall hat schon viel Aufmerksamkeit erregt. Bei den Beamten in Deggendorf gingen zahlreiche Hinweise ein. Dort überprüft man jetzt Meldungen von vermissten Tieren und untersucht Parallelen zu Altfällen. Auch das brachte bisher noch keine Ergebnisse.

Auf eine Veröffentlichung der Bilder verzichten wir an dieser Stelle. Wer sich die abscheulichen Fotos zu Gemüte führen möchte, kann dies auf der Facebook-Seite der Tierrettung Deggendorf tun. Die Vereinigung erhofft sich durch die Veröffentlichung Hinweise auf das Tier, den Halter oder den Täter.

sr

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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