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Michael Wörle, der Bürgermeister von Gersthofen, wendet sich auf seiner Facebook-Seite an die „Vollidioten und Asozialen“.  

Tirade gegen Kunstschänder

Bürgermeister schimpft über "Vollidioten"

Gersthofen - Der Bürgermeister der schwäbischen Kleinstadt Gersthofen hat mit einer Schimpftirade über Kunstschändler, die er als „Vollidioten und Asoziale“ bezeichnete, eine lebhafte Diskussion im Internet ausgelöst.

Rathauschef Michael Wörle platzte der Kragen, als zum wiederholten Mal Menschen-Skulpturen, die in dem Augsburger Vorort aufgestellt sind, mutwillig zerstört wurden. „Diese Aktionen sind sinnlos, niveaulos und einfach nur primitiv“, schrieb Wörle auf Facebook und setzte zur Ergreifung der „Vollpfosten“ eine Belohnung von mittlerweile 2000 Euro aus.

Seine deftige Wortwahl brachte Wörle einige Kritik, aber überwiegend Zustimmung. „Wo gesunder Menschenverstand und Anstand auf der Strecke bleiben, ist nun mal Klartext angesagt“, kommentierte am Dienstag ein Leser auf Facebook. Eine Mutter betonte, dass sie und ihre Kinder die bunten Figuren wunderschön fanden - und lobte die „klare Ansage“. Kritik erntete der Bürgermeister allerdings in der eigenen Familie. Seine Frau habe gemeint, sein Statement sei zu heftig gewesen, sagte Wörle der „Augsburger Allgemeinen“.

dpa

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