VW ruft 700.000 Autos zurück - Diese beiden Modelle sind betroffen

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Facebook-Seite der Feuerwehr Hettstadt, deren Mitglied und Kameradin Sabrina ums Leben gekommen ist.

Auto erfasst Frau und Schäferhund

Tod beim Gassigehen: Trauer um Feuerwehrfrau Sabrina (26)

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Eine junge Frau geht mit ihrem Hund spazieren und überlebt diesen Ausflug nicht. Die Trauer um die Feuerwehr-Frau ist riesig - und der Zorn auf den schuldigen Raser ebenso. Der ist kein Einzeltäter.

Es sind Zeilen voller Mitgefühl, Zeilen der Trauer über ein unfassbares Unglück. „Die Freiwillige Feuerwehr Oberaltertheim ist mit tiefer Bestürzung in Gedanken bei Euch und der Familie“, schreiben Helfer aus dem Ort im Kreis Würzburg auf Facebook ihren Kameraden aus Hettstadt (Kreis Würzburg). Kameraden aus Kleinrinderfeld lassen wissen: „Jetzt die richtigen Worte zu finden ist mehr als schwer.“ Am Samstagnachmittag kam es auf einer kleinen Straße nahe Hettstadt, die eigentlich für den motorisierten Verkehr gesperrt ist, der aber für Anlieger und land- und forstwirtschaftlichen Verkehr benutzbar ist, zu einem schrecklichen Unglück: Ein Autofahrer (30) verlor in einer leichten Rechtskurve die Herrschaft über seinen Wagen, das Auto überschlug sich und traf die 26-jährige Sabrina P. und deren Schäferhund beim Gassigehen. Die junge Frau und ihr Tier kamen ums Leben, der Fahrer wurde leicht verletzt (wir berichteten)

Als Retter der Hettstadter Feuerwehr zur Unfallstelle kamen, wurden die ersten Kameraden von Entsetzen, vom Schock überwältigt. Sabrina war eine der ihren gewesen, eine aktive Feuerwehrfrau. Deswegen wurden die Kameraden möglichst schnell von Kollegen anderer Feuerwehren abgelöst. Hettstadts Bürgermeisterin Andrea Rothenbucher sagte dazu der Mainpost, es würden noch Feuerwehrleute aus der Gemeinde von mehreren Seelsorgern betreut. Auch die Familie der 26-Jährigen bekomme viel Unterstützung. Es herrsche „tiefe Bestürzung und ganz viel Trauer“. Doch auch Zorn sei in der kleinen Gemeinde mit 3700 Einwohnern westlich von Würzburg spürbar. Der 30 Jahre alte Fahrer, der vor Jahren einen schlimmen Unfall unter Alkoholeinfluss verursacht hatte, soll zu schnell gewesen sein. Auf der Straße, in der Gegend ein beliebter Schleichweg, gilt nämlich Tempo 30. Viele Radler und Spaziergänger sind hier unterwegs. 

Ein Autofahrer (30) verlor in einer leichten Rechtskurve die Herrschaft über seinen Wagen, das Auto überschlug sich und traf die 26-jährige Sabrina P. und deren Schäferhund.

Wie es genau zu dem Unfall mit dem kleinen Suzuki kam, soll nun ein Sachverständiger herausfinden. Es handele sich um einen komplexen Geschehensablauf, hieß es von der Polizei. Die Ermittlungen könnten Wochen dauern. Das Auto war aus Hettstadt gekommen und dabei ins Schleudern geraten. Der Suzuki erfasste mit der Frontpartie Sabrina und ihren Hund, bevor er auf dem Dach zum liegen kam. Während die Staatsanwaltschaft gegen den Unfallfahrer ermittelt und es in der Gemeinde zu einer Diskussion über die rechtliche Einordnung des Wegs kommt, erfahren Freunde und Kameraden weiter Beistand. „Wir sind jederzeit für Euch da“, schreiben etwa Feuerwehrler aus Waldbüttelbrunn, Der Fahrer hat sich bislang nicht zum Geschehen geäußert. Er war aber beim Unfall nüchtern gewesen. 

mc

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