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Der Kini: Ludwig II.

Todestag von König Ludwig II.: Virtueller Rundgang

Der Todestag von König Ludwig II. jährt sich am Samstag zum 123. Mal. Pünktlich dazu fordert der Geheimbund der Guglmänner, eine Büste des Märchenkönigs in die Ruhmeshalle aufzunehmen.

König Ludwig-Extra:

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Für den königstreuen Geheimbund ist klar, dass in der Ruhmeshalle auf der Theresienwiese noch die Marmorbüste des „Kini“ fehlt. „König Ludwig ist eine der Persönlichkeiten, die am meisten für Ruhm und Ehre in Bayern getan haben“, sagte ein Sprecher der Guglmänner, die die Todesumstände des „Märchenkönigs“ aufklären wollen. Er rechne aber „mit erheblichem Widerstand gegen unsere Forderung“.

Beim Kunstministerium ist indes noch kein diesbezüglicher Vorschlag eingegangen. Ein Vorschlag müsse auch „nicht notwendigerweise über die Zeitung“ gemacht werden, erklärte Ministerialdirigent Toni Schmid süffisant. Er war letztes Mal in der Expertenkommission, die mit dem Ministerrat die Auswahl für die Büsten trifft. „Um schnell und unbürokratisch antworten zu können, bräuchten wir lediglich Name und Adresse des Antragstellers. Diskretion wird zugesichert“, verspricht er der anonymen Gruppierung.

Mit einer schnellen Entscheidung ist allerdings nicht zu rechnen. Die Kommission trifft sich nur alle fünf bis sieben Jahre – frühestens wieder 2012. Für die Guglmänner aber kein Grund, dem Bildhauer Klaus Vrieslander nicht schon den Auftrag für das Marmorstück im Wert von etwa 20.000 Euro zu erteilen.

Gedenken zum Todestag

Ein Fackelfloß fährt am Todestag um 20 Uhr zum Kreuz im Starnberger See. Wie jedes Jahr treffen sich außerdem Königstreue und Loyalisten an der Votivkapelle in Berg (Sonntag, 10.30 Uhr). Ob Guglmänner auftauchen, ist nicht bekannt.

Von Regina Kaindl

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