Täter zeigt Reue

Tödliche Messerstecherei in Straubing: Prozess beginnt

Mit Zeugenaussagen von drei Polizisten hat am Mittwoch in Regensburg der Prozess gegen einen 48 Jahre alten Straubinger begonnen, der im vergangenen August einen Mann erstochen haben soll.

Regensburg – Ein 48-jähriger Angeklagter aus Straubing muss sich vor dem Landgericht Regensburg wegen Totschlags verantworten. Er soll im August vergangenen Jahres im Streit einen 39-Jährigen in dessen Wohnung mit einem Messer so schwer am Hals verletzt haben, dass dieser später starb. Die Lebensgefährtin des Opfers wurde Zeugin der Tat. Sie soll ein Verhältnis mit dem Angeklagten gehabt haben.

Eine Nachbarin hatte den Streit gehört, durch die offen stehende Wohnungstür das Opfer in einer Blutlache liegen sehen und die Polizei alarmiert. Die Beamten nahmen den mutmaßlichen Täter in der Wohnung fest. Bei der anschließenden Vernehmung habe der Mann den tödlichen Messerstich zugegeben und gesagt „Das habe ich nicht gewollt“, sagte ein Polizist aus. Der Prozess wird am Freitag, 19. Mai, fortgesetzt.

dpa

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