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Laster bleibt auf Gleisen stecken - von Zug erfasst

München - Beim Zusammenprall eines Regionalzuges mit einem Lastwagen auf einem Bahnübergang in Hohenstadt ist am Mittwochabend ein Mann ums Leben gekommen. Auch auf der A 3 kam es zu einem tödlichen Lkw-Unfall.

Wegen des Schnees war der Lastwagen in Hohenstadt mitten auf den Gleisen steckengeblieben, teilte die Polizei in Nürnberg mit. Der Regionalzug konnte nicht mehr rechtzeitig abgebremst werden und rammte den Lastwagen. Das Fahrzeug wurde durch den Zusammenprall total zertrümmert. Der Lkw-Fahrer starb noch am Unfallort. Vier Zug-Passagiere wurden leicht verletzt. Die Bahnstrecke von Bayreuth nach Nürnberg wurde gesperrt, die Bergungasarbeiten sollten noch bis zum Donnerstagmorgen andauern.

Bilder vom Unglücksort

Laster bleibt auf Bahngleisen stecken

Sattelzug prallt auf stehenden Lkw 

Auch auf der Autobahn 3 bei Kist (Landkreis Würzburg) kam es zu einem tödlichen Unfall. Ein Sattelzugfahrer ist am Donnerstag ungebremst in einen stehenden Lastwagen geprallt. Es dauerte gut zwei Stunden, bis die Rettungskräfte zu dem eingeklemmten 35-Jährigen vordringen konnten, weil das Führerhaus zusammengeschoben war. Die Hilfe kam zu spät, der Mann aus dem Landkreis Ostallgäu war bereits tot, wie die Polizei Würzburg mitteilte.

Der mit Käse und Fleisch beladene Sattelzug hatte auf dem Beschleunigungsstreifen gestanden, weil dessen 52 Jahre alter Fahrer aus dem Landkreis Unterallgäu eine Ruhezeit brauchte. “Der hätte an dieser Stelle nicht stehen dürfen“, sagte ein Polizeisprecher.

Der Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf etwa 90 000 Euro belaufen. Nach dem Unfall gegen 4.15 Uhr waren die Rettungskräfte stundenlang mit der Bergung der Fahrzeugwracks beschäftigt. Auch ein Kran musste eingesetzt werden. Der Verkehr wurde auf zwei Fahrspuren an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Rückstau in Richtung Nürnberg habe es kaum gegeben, hieß es.

dpa

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