Familie hörte die Schreie

Tödlicher Bergunfall: Altöttinger (14) stürzt 100 Meter tief in Felsrinne

Schreckliches Ende eines Bergausflugs: Am Sonntag ist ein 14-Jähriger aus Altötting im österreichischen Tennengebirge ca. 100 Meter in die Tiefe gestürzt. Für den Buben kam jede Hilfe zu spät.

Laut rosenheim24.de ereignete sich der Unfall am Sonntagnachmittag. Nach Informationen der Landespolizeidirektion Salzburg war der Jugendliche mit seiner Mutter, seinem Stiefvater und vier Geschwistern von einem Bauernhof aus zu einer Wanderung auf die Gwechenbergalm unterwegs. An einem steilen Steig auf rund 1200 Metern Höhe wollte der Bub wohl seinen Stiefvater überholen und verließ den Weg. Da geschah das Unglück: Der junge Altöttinger rutschte ab und stürzte unter lauten Schreien rund 100 Meter in eine Felsrinne ab. 

Der Stiefvater des Buben stieg sofort zu dem 14-Jährigen ab und versuchte, ihn zu reanimieren - ohne Erfolg. Die eintreffenden Bergretter - 17 Kräfte und ein Bergrettungsarzt sowie ein Alpinpolizist und das Rote Kreuz Abtenau - konnten nur noch den Tod des jugendlichen Bergsteigers feststellen. Das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreute die Familie. 

Der Boden war zu der Zeit sehr rutschig, wie Recherchen von orf.at ergaben. Zudem war die Witterung sehr schlecht, es war kalt, schneite und stürmte. Die Familie sei aber dementsprechend ausgerüstet gewesen.

Rosenheim24.de* berichtet über den Unfall. Dort gibt es aktuelle Informationen zu dem Unglück.

sta

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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