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Noch immer ist unklar, warum die Maibaum-Spitze in Treuchtlingen abgebrochen ist.

Warum brach die Spitze ab?

Tödlicher Maibaum-Unfall: Die Ermittler haben eine Vermutung

Nachdem ein Teil eins Maibaums abgebrochen war und eine Frau in Treuchtlingen getötet hat, liegt nun ein Gutachten zu dem Baum vor.

Treuchtlingen - Nach dem tödlichen Maibaum-Unglück im mittelfränkischen Treuchtlingen liegt ein vorläufiges Gutachten eines Baumexperten vor. Danach sei der Stamm weder beim Fällen noch beim Aufstellen beschädigt worden, berichtete die Polizeiinspektion Treuchtlingen am Donnerstag. Zuerst hatten dies das Online-Portal nordbayern.de und der „Treuchtlinger Kurier“ berichtet. Kurz nach dem Aufstellen des Baumes am vergangenen Montag war plötzlich dessen Spitze abgebrochen und hatte eine 29 Jahre alte Frau erschlagen. Ein Notarzt hatte der Mutter von drei Kindern nicht mehr helfen können.

Lag es an Pilz-Befall?

Die Staatsanwaltschaft schließe Fremdverschulden aus und leite kein Ermittlungsverfahren ein, hieß es weiter bei der Polizeiinspektion Treuchtlingen. Noch ungeklärt ist aber, ob der Baum von einem Pilz oder Schwamm befallen war, der von außen nicht erkennbar war. Wann das endgültige Gutachten vorliegt, steht noch nicht fest.

Lesen Sie auch: Tödliches Maibaumunglück: Polizei hat Vermutung zum Auslöser

dpa

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