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Mädchen (6) aus München stirbt bei Skiunfall: Pistenchef angeklagt

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Nach Tod einer Sechsjährigen: Pistenchef in Österreich angeklagt
Nach Tod einer Sechsjährigen: Pistenchef in Österreich angeklagt © dpa

Nach dem tödlichen Skiunfall eines sechsjährigen Mädchens aus München ist der Pistenchef des Skigebiets Wilder Kaiser in Österreich wegen fahrlässiger Tötung angeklagt worden.

Söll/München - Die Staatsanwaltschaft bestätigte am Donnerstag einen Bericht des ORF Tirol. Der Prozess wird am 23. Mai am Bezirksgericht Kufstein stattfinden. 

Das Kind war gegen eine Schneekanone gefahren und hatte tödliche Kopfverletzungen erlitten. Laut Gutachten war die Schneekanone zwar mit einem Absperrzaun gesichert, der aber nicht geeignet war, eine Kollision zu verhindern. „Wären Anprallmatten oder Schaumstoffmatten angebracht gewesen, wäre der Unfall laut dem Sachverständigen vermutlich weit weniger schlimm ausgegangen“, sagte der Staatsanwalt. Dem Pistenchef droht bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe.

In Achenkirch in Tirol kam es am Mittwoch (15. Januar) zu einem tödlichen Rodelunfall. Ein Deutscher (20) kam von der Bahn ab und prallte gegen einen Baum. (Merkur.de*)

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

dpa

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