+
Ein Retter am Unfallort.

Tödlicher Unfall: Hinweise auf Verbrechen verdichten sich

Emskirchen/Nürnberg - Nach der mysteriösen Todesfahrt von Emskirchen (Landkreis Neustadt/Aisch) mit zwei Toten haben sich die Hinweise auf ein Verbrechen weiter verdichtet.

Bei der Untersuchung des Fahrzeugwracks hätten Experten im Kofferraum Spuren der aus dem Wagen geschleuderten 21-Jährigen entdeckt. Offenbar sei die junge Frau dort transportiert worden, teilte Justizsprecher Thomas Koch am Mittwoch auf Anfrage mit.

Bisher war die Polizei davon ausgegangen, dass die zuvor gewürgte Frau vor dem Unfall auf dem Beifahrersitz gesessen hatte. Sie und ihr am Steuer sitzender Arbeitskollege waren bei dem Unfall getötet worden.

Ermittlungen nach dem Unfall hatten ergeben, dass der 25-Jährige offenbar absichtlich gegen einen Lastwagen gerast war. Möglicherweise habe er mit der Todesfahrt ein Verbrechen vertuschen wollen.

Die zum Teil entkleidete Frau war vor ihrem Tod vermutlich mit einem Schal gewürgt worden, hatte die Staatsanwaltschaft berichtet. Allerdings habe sie bei dem Unfall noch gelebt, sei aber möglicherweise bewusstlos gewesen.

Zunächst war die Polizei von einem Unfall ausgegangen. Der Kleinwagen mit den beiden Arbeitskollegen war auf einer Bundesstraße auf die Gegenfahrbahn geraten und dort gegen einen Sattelzug gerast. 

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schock-Video aufgetaucht! Rentnerin in Nürnberg brutal getreten
Auf offener Straße hat am Mittwoch vergangener Woche in Nürnberg ein Mann eine 73 Jahre alte Frau brutal zusammengeschlagen. Im Netz kursiert nun ein Video, das die …
Schock-Video aufgetaucht! Rentnerin in Nürnberg brutal getreten
Lawinen-Ticker: Erhebliche Gefahrenlage in den Allgäuer Alpen
Lawinen sind der absolute Alptraum für Wintersportler. In unserem Ticker verraten wir Ihnen, wie sich die Lage an den bayerischen Ausflugszielen aktuell darstellt.
Lawinen-Ticker: Erhebliche Gefahrenlage in den Allgäuer Alpen
Über eine Million wert! Bitcoins könnten Bayern reich machen
Bitcoins sind in diesem Jahr nicht zuletzt wegen ihres Kursanstiegs in die Schlagzeilen geraten. Für die bayerischen Behörden könnte der nun einen warmen Geldregen …
Über eine Million wert! Bitcoins könnten Bayern reich machen
So wird auf bayerischen Skipisten mit Drohnen umgegangen
Immer mehr Skifahrer wollen ihre Abfahrt mit einer Drohne filmen, haben ihre fliegende Kamera aber nicht unter Kontrolle. Die Betreiber der Skigebiete in Bayern …
So wird auf bayerischen Skipisten mit Drohnen umgegangen

Kommentare