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Beziehungstat: Ehemann erschießt Frau

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Mord und anschließender Suizid in Stephanskirchen hängen zusammen. © aktivnews

Stephanskirchen -  Die 55-jährige Frau, die am vergangenen Sonntag tot in ihrer Wohnung aufgefunden worden war, wurde von ihrem Ehemann erschossen. Das bestätigt die Polizei.

Es gibt einen Zusammenhang zwischen der getöteten 55-Jährigen und dem Selbstmord an den Bahngleisen. Dies haben die Ermittlungen der Polizei nun bestätigt.

In einer Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd heißt es: "Der 59-jährige Ehemann hat seine Frau erschossen und sich anschließend das Leben genommen." In dem Bericht heißt es weiter, dass "bei der Obduktion des Mannes am gestrigen Montag im Rechtsmedizinischen Institut in München der Tote bei den intensiven Untersuchungen zweifelsfrei als der 59 Jahre alte Ehemann identifiziert werden konnte. Die Ermittler konnten rekonstruieren, dass er in der Zeit zwischen 07.30 und 08.15 Uhr seine Frau im gemeinsam bewohnten Haus erschossen hat."

Laut Polizei benutzte er eine alte scharfe Handfeuerwaffe, die er anscheinend illegal mit sich führte und deren Herkunft derzeit nach Angaben von Polizeisprecher Stefan Sonntag noch unklar ist.

Gewaltverbrechen in Stephanskirchen

Nach der Tat wurde er gegen 08.20 Uhr von einem Zeugen gesehen, als er das Haus verließ. Nur wenige Minuten später stellte sich der Mann auf die Gleise der nahen Bahnstrecke an der Pulvermühlstrasse, schoss sich in den Kopf und ließ sich danach von einem heranfahrenden Zug überrollen. In der Nähe des Leichnams an den Bahngleisen wurden Teile einer Schusswaffe gefunden, die von der Polizei zunächst nicht zugeordnet werden konnten.

Die Beweislage deutet auf eine Beziehungstat hin. Das Motiv für die Gewalttat vermutet die Polizei im privaten Bereich des Paares. Die Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, geht zweifelsfrei davon aus, dass der 59-jährige Mann seine Ehefrau getötet hat.

Weitere Informationen zu dem Fall finden Sie auf unserem Partner-Portal Rosenheim24.

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