60 Tonnen Weltkriegsmunition entschärft

München - In Bayern wurden im vergangenen Jahr mehr als 60 Tonnen Munition aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft.

Wie viele Blindgänger noch im Freistaat liegen, sei nicht absehbar, teilte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Donnerstag mit. Etwa 1000-mal musste der Kampfmittelbeseitigungsdienst im Jahr 2012 ausrücken. Dabei wurden unter anderem 52 Spreng- und Splitterbomben und drei Tonnen Sprengstoff entschärft. Bekanntester Fall war die Sprengung der Fliegerbombe im Münchner Stadtteil Schwabing im August. Jährlich gibt das Land etwa 700 000 Euro für die Entschärfung und Entsorgung von Kampfmitteln aus.

dpa

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