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Der Lkw-Fahrer wurde tot auf einem Rastplatz an der A9 gefunden.

Was ist da passiert?

Toter Lkw-Fahrer an A9-Rastplatz: Staatsanwaltschaft gibt neue Details bekannt 

Auf einem Rastplatz an der A9 in Richtung München haben Autofahrer am Sonntagmorgen einen toten Lkw-Fahrer gefunden. Nun gibt die Staatsanwaltschaft neue Details bekannt. 

Update, Dienstag, 10.35 Uhr

Ein Ermittlungsrichter hat nun Haftbefehl gegen die drei Verdächtige erlassen. Es handelt sich bei den Männern um zwei 30 und 36 Jahre alte Ukrainer - gegen sie bestehe der dringende Tatverdacht des Totschlags, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Dienstag. Dem dritten Tatverdächtigen, einem 38 Jahre alten Mann aus der Republik Moldau wird gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

Zwischen den vier Fernfahrern soll es in der Nacht zum Sonntag zu einem handfesten Streit gekommen sein - Ursache der Auseinandersetzung und Motiv seien noch „völlig unklar“, so die Sprecherin. Die Beschuldigten hätten zwar alle Angaben gemacht, diese seien aber sehr widersprüchlich. Auch ob sich die Männer kannten, konnte die Sprecherin nicht sagen.

Die 30 und 36 Jahre alten Männer sollen den 46-Jährigen angegriffen haben, der 38-Jährige wiederum den 30-Jährigen. Der 36 Jahre alte Lasterfahrer wurde bei dem Streit schwer verletzt - die Polizei fand ihn im Führerhaus eines Fahrzeugs. Der 46-Jährige lag mit schweren Kopfverletzungen tot neben seinem Lastwagen.

Update, Montag, 16.25 Uhr

Die Obduktion zeigte nun, dass der Lkw-Fahrer an den Verletzungen starb, die ihm zugefügt wurden. Zu Details wollte sich eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen nicht äußern. Auch zum Anlass für den tödlichen Streit konnte sie zunächst nichts sagen. Die Anklagebehörde beantragte Haftbefehl gegen die drei Verdächtigen. Sie sollten noch am Montag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Wie die Polizei außerdem mitteilte, handelt es sich bei den Verdächtigen um Männer aus Osteuropa. Zu ihren Alter machten die Ermittler zunächst keine Angaben.

Update, Montag, 11.03 Uhr

Laut dem Bayerischen Rundfunk hat die Kripo drei Verdächtige festgenommen. Dies bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth. Die Polizei geht demnach von einem Streit zwischen mehreren Lkw-Fahrern aus. Die Verdächtigen sollen noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden. Auch mit dem Ergebnis der Obduktion des getöteten Lkw-Fahrers rechnet die Staatsanwaltschaft im Laufe des Tages.

Ursprünglicher Artikel, Sonntag, 14.06 Uhr

Fischbach bei Nürnberg - Ein toter Kraftfahrer und ein Verletzter in einem Lkw-Führerhaus sind auf einem Rastplatz an der Autobahn 9 bei Nürnberg gefunden worden. Was genau vorgefallen ist, war nach Angaben der Polizei vom Sonntag noch unklar.

Ein 46-Jähriger lag mit schweren Kopfverletzungen neben seinem Lastwagen. Die von Autofahrern herbeigerufenen Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod des Lkw-Fahrers feststellen. Im Führerhaus eines weiter vorne geparkten Lastwagens fanden die Einsatzkräfte noch einen weiteren verletzten Mann. „Er war noch ansprechbar und hat mehrere Verletzungen“, hieß es bei der Polizei über den 36 Jahren alten Kraftfahrer. Beide Männer stammen aus der Ukraine und waren für polnische Speditionen unterwegs.

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Ob sich die beiden Männer gegenseitig angegriffen haben, oder ob eine dritte Person beteiligt war, konnte die Polizei am Sonntagnachmittag noch nicht sagen.

dpa

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