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An der Stelle, wo der Streitschlichter starb, wurden Gedenkkerzen und Blumen abgelegt.

Ihm drohen bis zu 15 Jahren Haft

Toter Streitschlichter: Angeklagter schweigt

Ansbach - Ein Mann wollte einen Streit schlichten und wurde dabei tödlich verletzt: Nun hat die Staatsanwaltschaft Ansbach Anklage gegen einen 23-Jährigen erhoben.

Er soll dem 65 Jahre alten Streitschlichter Ende Juli in Bechhofen einen wuchtigen Stoß gegen den Oberkörper versetzt haben, um ihn zu Fall zu bringen, sagte Oberstaatsanwalt Gerhard Neuhof am Mittwoch.

Laut den Ermittlungen schlug der Mann mit dem Hinterkopf auf einer Bordsteinkante auf und wurde dadurch tödlich verletzt. Er starb noch am Tatort. Der Vorwurf lautet Körperverletzung mit Todesfolge. Dafür kann eine Haftstrafe zwischen drei und 15 Jahren verhängt werden.

Der 23-Jährige hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert. Er war zur Tatzeit angetrunken. Die Staatsanwaltschaft hat 21 Zeugen und einen Sachverständigen benannt. Nach Erkenntnissen der Ermittler hatte der 65-Jährige bei einem Streit unter mehreren jungen Leuten vor einer Gaststätte schlichtend eingreifen wollen.

dpa

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