Passauer hat Glück im Unglück

Tourengeher 24 Stunden in Gletscherspalte gefangen

Fusch an der Glocknerstraße - Zwei erfahrene Tourengeher aus Passau und Kärnten sind am Großen Wiesbachhorn im Salzburger Land in eine Gletscherspalte gestürzt. Bis zu ihrer Rettung mussten sie 24 Stunden lang ausharren.

24 Stunden lang haben ein Skitourengeher aus Passau und sein Begleiter aus Kärnten in einer vier Meter tiefen Gletscherspalte in den österreichischen Alpen ausharren müssen. Die beiden Wintersportler waren am Samstag am Großen Wiesbachhorn bei Fusch im Pinzgau in 3300 Metern Höhe in die Gletscherspalte gestürzt. Sie setzten ein Notsignal ab, konnten sich aber nicht selbst aus der misslichen Lage in der vier Meter tiefen Spalte befreien.

Bergrettung und Alpinpolizei hatten am Samstag vier Rettungsversuche wegen der schlechten Wetterverhältnisse abbrechen müssen. Zudem herrschte große Lawinengefahr. Die beiden Tourengeher harrten die Nacht über auf einer Schneebrücke in der Spalte aus und hielten sich gegenseitig wach.

Am Sonntagmorgen konnten der 60-Jährige aus Passau und sein 33 Jahre alter österreichischer Begleiter dann von einem Hubschrauber aus mit einem Seil aus der Spalte geborgen werden, teilte die österreichische Bergrettung mit. Die beiden Männer seien zwar unterkühlt, aber in guter Verfassung, hieß es.

dpa

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