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Auf diesem Spielplatz starb Tobias. Das Karussell stand auf dem runden Platz in der Mitte, bis es die Polizei abbaute, um es genauer zu untersuchen.

"Sklaven von Facebook und Youtube"

Fall Tobias: Pfarrer schimpft aufs Internet

Oberviehbach - Bei der Beerdigung von Tobias S., der in der vergangenen Woche bei einer waghalsigen Mutprobe ums Leben kam, hat der Pfarrer vor den Gefahren aus dem Internet gewarnt.

Er wurde nur 20 Jahre alt: Tobias S. Vor gut einer Woche ließ sich der Dingolfinger von Freunden auf ein Kinderkarussell binden, um fürs Internet einen gefährlichen Stunt zu filmen. Er wurde so durch die Luft gewirbelt, dass er sich das Genick brach. Bei seiner Beerdigung appellierte nun der Pfarrer an alle Jugendlichen sich nicht zu „Sklaven von Facebook und youtube machen zu lassen“.

Viele Freunde und Verwandte waren gekommen, um Tobias die letzte Ehre zu erweisen. Bei den Eltern des Toten bedankte sich der Pfarrer für die menschliche Größe, mit der sie den drei Freunden ihres Sohnes begegneten – frei von Vorwürfen. Gegen die jungen Burschen wird polizeilich ermittelt.

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