Opfer sagte unter Tränen aus

51-Jähriger verurteilt: Er schlug und vergewaltigte seine eigene Ehefrau

Mehrfach soll ein 51 Jahre alter Österreicher mit Wohnsitz in Rosenheim seine Ehefrau vergewaltigt und verletzt haben. Er rechtfertigte sich damit, dass ihn die 49-Jährige betrogen haben soll.

Traunstein - Ein 51-jähriger Österreicher stand in Traunstein vor Gericht, da er seine eigene Ehefrau mehrfach vergewaltigt und körperlich verletzt haben soll. Als Grund gab er an, dass die 49-Jährige ihn betrogen haben soll. 

Wie das Portal chiemgau24.de* berichtet, fiel in dem Fall nun ein Urteil. Der Mann mit Wohnsitz in Rosenheim wurde vom Landgericht Traunstein am Montag zu viereinhalb Jahren Haft wegen dreifacher Vergewaltigung sowie gefährlicher und vorsätzlicher Körperverletzung verurteilt. Im Prozess hatte er sich geständig gezeigt. 

Angeklagter wollte sich an Ehefrau rächen

Aus Sicht des Gerichts war das Motiv des Mannes klar: Er wollte sich an seiner Ehefrau rächen und sie bestrafen, da er glaubte, dass sie ihn mit einem Arbeitskollegen betrogen habe. Für seinen Verdacht hatte es keinerlei Hinweise gegeben. 

Die Ehefrau des 51-Jährigen sagte ebenfalls vor Gericht aus. Sie schilderte „ein Martyrium in der Ehe“ - immer, wenn ihr Mann zu viel getrunken habe, sei er aggressiv geworden. Unter Tränen versicherte die Frau außerdem, nie fremdgegangen zu sein.

Frau kämpft mit psychischen Folgen der Gewalt

Seit den Misshandlungen leidet die 49-Jährige unter Schlafstörungen und kämpft mit den psychischen Folgen der Gewalt. Im Laufe des Prozesses gab der Angeklagte zu, "Fehler gemacht" zu haben. Dass er sein Familienleben zerstört habe, könne er sich nicht verzeihen.

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Prozessbeginn in Aschaffenburg: 14-Jähriger warf Axt und Steinbrocken auf Polizisten

*chiemgau24.de ist Teil der bundesweiten Ippen-Digital-Zentralredaktion.

mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa / Volker Hartmann (Symbolbild)

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