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Ein Foto vom Unglücksort.

Eine Frau ist gestorben

Nach tödlichem Maibaum-Unglück: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein

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Eine 29-Jährige ist im Frühjahr 2018 in mittelfränkischen Treuchtlingen von einer Maibaum-Spitze erschlagen worden. Die Staatsanwaltschaft stellte dazu nun ihre Ermittlungen ein.

Update vom 31. Oktober: Staatsanwaltschaft stellen Ermittlungen zum tödlichen Maibaum-Unglück ein

Knapp ein halbes Jahr nach dem tödlichen Maibaum-Unglück im mittelfränkischen Treuchtlingen hat die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen eingestellt. Keinem der am Fällen oder Aufstellen des Baumes Beteiligten sei ein Vorwurf zu machen, teilte die Behörde am Mittwoch, 31. Oktober, mit. 

„Der Sachverständige kam in seinem Gutachten zu dem Ergebnis, dass der Baum mit einem seltenen Pilz an einer ungewöhnlichen Stelle befallen gewesen sei“, teilten die Ermittler mit. Bei der Lagerung und Aufstellung des Baumes sei die an der Spitze verminderte Festigkeit des Stammes nicht bemerkbar gewesen. Wegen des Windes am Unglückstag brach dann die Baumspitze ab. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft handelte es sich um einen „nicht vermeidbaren Unglücksfall, bei dem mehrere äußerst unwahrscheinliche Umstände zusammengetroffen sind“.

Erstmeldung vom 1. Mai 2018: Frau (29) von Maibaum-Spitze erschlagen - Ein Dorf unter Schock

Treuchtlingen - Beim Aufstellen eines Maibaums ist in Mittelfranken eine Frau erschlagen worden. Beim Aufrichten des Baumes am Montag sei plötzlich die Spitze abgebrochen und auf den Kopf der 29-Jährigen hinuntergestürzt, teilte die Polizei mit. Von herabstürzenden Ästen wurde zudem ein dreijähriger Junge verletzt. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Baum stand schon - dann kam es zum Unglück

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler stand der Baum bereits eine Dreiviertelstunde in der Senkrechten, als das obere Drittel abbrach. Ein Notarzt versuchte noch, die bewusstlose Frau zu reanimieren - vergeblich. 

Die Zuschauerin starb noch am Unfallort im Ortsteil Wettelsheim von Treuchtlingen (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen). Ermittler der Kriminalpolizei untersuchten am Abend den Unglücksort und befragten Zeugen.

Ursache für das Unglück könnte nach ersten Einschätzungen eines Polizeisprechers eine Windböe gewesen sein, die das obere Drittel des geschmückten Baumes abbrach. Möglicherweise, so der Sprecher, könnte zuvor der etwa 20 bis 25 Meter hohe Baum beim Aufstellen zu stark gebogen worden sein, so dass der Stamm angeknackst wurde.

Frau von Maibaum-Spitze erschlagen: Bilder vom Unglücksort

Wettelsheim unter Schock

Rund zwanzig Leute mussten das tragische Unglück mit ansehen, sie wurden danach von drei Notfallseelsorgen vor Ort betreut. "Auch für uns Einsatzkräfte ist das nicht leicht, viele haben die junge Frau gekannt", sagt Dieter Meyer von der Polizeiinspektion Treuchtlingen. Die Getötete lebte laut BR mit ihrer Familie im drei Kilometer entfernten Treuchtlingen. 

Am Abend des 1. Mai soll eine Trauerfeier in der örtlichen Kirche stattfinden. Darauf habe sich die Dorfgemeinschaft mit der Pfarrerin verständigt, wie der BR unter Berufung auf die Polizei berichtet.

Zweiter Unfall mit Maibaum innerhalb weniger Tage

Erst vor wenigen Tagen war in Rheinland-Pfalz ein 15-Jähriger beim Maibaumaufstellen ums Leben gekommen. Der Baum rutschte in eine Grube, in der der Stamm verankert werden sollte, und verletzte den Jungen tödlich.

dpa/n5/lin

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