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Die iranischen Flüchtlinge protestieren seit dem 19. März in der Würzburger Innenstadt.

Iranische Flüchtlinge beenden Hungerstreik

Würzburg - Die seit Wochen in Würzburg streikenden Iraner haben ihren Hungerstreik am Mittwoch nach eigenen Angaben vorerst beendet. “Dies bedeutet aber nicht, das unser Protest beendet ist“, teilte die Gruppe weiter mit.

Als Grund für das Ende des Hungerstreiks wurde ein Entgegenkommen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge genannt. Das Amt hatte vier der Iraner Anfang Mai als politische Flüchtlinge anerkannt. Die Entscheidung hatte das Amt mit Sitz in Nürnberg mit drohender Verfolgung in der Heimat begründet und zugleich deutlich gemacht, dass die Entscheidung nichts mit dem Hungerstreik der insgesamt zehn Iraner zu tun habe.

Am Freitag wollen die Flüchtlinge über den weiteren Protestverlauf informieren und der grünen Landtagsabgeordneten Simone Tolle eine Petition an den Bayerischen Landtag übergeben. Dabei gehe es um Forderungen zur Verbesserung der Situation aller Asylbewerber.

Die Männer protestieren mit einem Zeltlager seit dem 19. März in der Würzburger Innenstadt und fordern die Anerkennung als politische Flüchtlinge. Im März waren sie für zwei Wochen in einen Hungerstreik getreten, den sie nach einem Runden Tisch im Rathaus beendeten. Seit Ende April verweigerten sie erneut feste Nahrung. Die Stadt Würzburg hat die Protestveranstaltung bis zum 14. Mai genehmigt, am Mittwoch zogen die Iraner aber auf einen neuen Platz um.

dpa

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