Firma verarbeitet Produkte aus Salmonellen-Betrieb

Ware von Bayern-Ei landet in Holland

Aiterhofen – Die Eier aus dem unter Salmonellen-Verdacht stehenden Betrieb Bayern-Ei werden nun doch weiterverarbeitet. nach Informationen des Münchner Merkur werden sie in Holland nun doch weiterverarbeitet.

Nachdem die zuständigen Landratsämter vor eineinhalb Wochen ein Verkaufs-Verbot angeordnet hatten, hatten sich die Eier der mehr als 100 000 Hennen am Firmensitz in Aiterhofen (Kreis Straubing-Bogen) sowie in Aholming-Tabertshausen (Kreis Deggendorf) gestapelt. Inzwischen werden sie nach Informationen unserer Zeitung an die niederländische Spezialfirma „Schaffelaarbos BV“ geliefert – „zur Verarbeitung als nicht zum menschlichen Verzehr bestimmte Nebenprodukte“, teilte eine Sprecherin der Regierung von Niederbayern mit. Die Abholung werde behördlich überwacht.

Die holländische Firma stellt Eipulver für Nahrungs- und Futtermittelindustrie her. Außerdem produziert „Schaffelaarbos BV“ sogenannte Eierschalenprodukte, die in Bade- und Duschprodukten, Salben, Cremes, aber auch als Bodendünger oder Tierfutter (unter anderem für Hühner) eingesetzt werden. In welchem Bereich die Bayern-Eier verwendet werden, beantwortete die Sprecherin nicht – sie verwies an das Unternehmen. Eine Anfrage dort blieb am Montag unbeantwortet.  

caz

Rubriklistenbild: © dpa

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