Polizeieinsatz bei Füssen

Tüten mit Erbrochenem und Urin: Polizei stoppt Horror-Fahrt für Flüchtlinge - Schleuser in Haft

Bundespolizisten haben am Freitag in Füssen mehrere Flüchtlinge aufgegriffen. Sie hatten eine zehnstündige Schleusungsfahrt unter schlimmen Bedingungen hinter sich.

Die neun jungen Männer hätten über Schwindel und Schmerzen geklagt, teilten die Beamten in Rosenheim mit. Einer von ihnen sei vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

Die Flüchtlinge wurden bei einer Kontrolle des Fahrzeugs am Bahnhof von Füssen direkt an der deutsch-österreichischen Grenze entdeckt. Der 25-jährige Fahrer wurde festgenommen, gegen ihn wird nun wegen Einschleusens von Ausländern unter unmenschlichen oder lebensgefährlichen Bedingungen ermittelt. Nach Erkenntnissen der Polizei bezahlten die Migranten mehrere hundert Euro für die Fahrt.

Auf der Ladefläche des Transporters fanden die Beamten Tüten mit Erbrochenem und Urin. Die Flüchtlinge stammen nach eigenen Angaben aus der Türkei, Pakistan und dem Iran. Bei dem Fahrer handelt es sich um einen Mann aus Pakistan. Keiner konnten sich ausweisen.

afp

Rubriklistenbild: © dpa / Sven Hoppe

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