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Hand drauf! Philipp Lahm, Horst Winkler (BFV Oberbayern), Franz Wirnhier (LBS Bayern), Familienministerin Christine Haderthauer und Ekkehard Mutschler (Deutscher Kinderschutzbund, v. li.) machen sich stark gegen Jugendgewalt.

Der Bayern-Star unterstützt ein Präventionsprojekt

Philipp Lahm: Mit Sport gegen Gewalt!

FC-Bayern-Star Philipp Lahm unterstützt das bayernweite Anti-Gewalt-Projekt "Gemeinsam sind wir stark".

Als Außenverteidiger scheut er keine Konfrontation: Bayern-Star Philipp Lahm. Doch obwohl es auf dem Spielfeld oft hart zur Sache geht, haben Fairness und Teamgeist oberste Priorität für den Profi-Kicker. Im Projekt "Gemeinsam sind wir stark" engagiert sich der 25-Jährige für Gewaltprävention bei Kindern und Jugendlichen.

Warum Trainer mehr vermitteln müssen als Fußballspielen, verrät Philipp Lahm im Interview.

Was sollte der Sport vermitteln?

Philipp Lahm: Auf jeden Fall Spaß, vor allem in jungen Jahren. Aber auch Teamgeist, Fairness und den richtigen Umgang mit Niederlagen.

Wie gehen Sie selbst mit Niederlagen um?

Lahm: Ich bin ein sehr ehrgeiziger Mensch. Früher war ich nach Niederlagen nicht ansprechbar. Ich verliere immer noch sehr ungern, habe aber gelernt, damit umzugehen. Rote und gelbe Karten sehe ich eher selten.

Warum ist es wichtig, Trainer auch im pädagogischen Bereich zu schulen?

Lahm: Konflikte treten immer auf. Je nach Altersstufe, müssen sie ganz unterschiedlich gelöst werden. Wie, das lernen die Trainer in Schulungen.

Das Projekt Gemeinsam sind wir stark wurde vom Deutschen Kinderschutzbund (DKSB) in Kooperation mit der LBS und dem Bayerischen Fußballverband (BFV) ins Leben gerufen. Sportvereine können sich sportartübergreifend für kostenlose Schulungen mit jeweils acht Trainern bewerben. Weitere Informationen und Anmeldung gibt es im Internet unter www.gemeinsamstark-bayern.de

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