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Zum Gäubodenvolksfest erwarten die Veranstalter 1,2 Millionen Besucher.

Über eine Millionen Besucher zu Gäubodenvolksfest erwartet

Straubing - An diesem Freitag (12. August) beginnt in Straubing wieder die “fünfte Jahreszeit“. Zum traditionellen Gäubodenvolksfest erwarten die Veranstalter 1,2 Millionen Besucher.

Wie Projektleiter Max Riedl am Montag sagte, seien schon im Vorjahr 1,2 Millionen Gäste gezählt worden. Neben dem Oktoberfest und dem Nürnberger Volksfest gehört das knapp 200 Jahre alte Volksfest zu den größten Jahrmärkten im Freistaat. Bis zum 22. August stehen mehr als 70 kulturelle und sportliche Veranstaltungen auf dem Programm. Am Freitagnachmittag sollen rund 70 Brauchtumsgruppen und Festwagen durch die Straßen der niederbayerischen Stadt ziehen. Am Samstag wird das Fest offiziell eröffnet. Diese Aufgabe übernehmen traditionell bekannte Politiker. Auch der ehemalige Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) wollte kommen - nach seinem Rücktritt Anfang März sagte er nach Veranstalterangaben aber wieder ab. Die Eröffnungsrede hält nun Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP).

“Die sechs Bierzelte sind die tragende Säule unseres Volksfestes“, sagte Projektleiter Riedl. Etwa 25 000 Menschen könnten darin einen Sitzplatz finden. Der Preis für eine Maß Bier bleibt 2011 mit 7,40 Euro auf Vorjahresniveau. 2009 hatte sie noch 6,80 gekostet.

Auf dem Jahrmarkt reihen sich etwa 110 Vergnügungsgeschäfte auf rund 2,5 Kilometern Länge aneinander. Der gesamte Festpark ist etwa 90 000 Quadratmeter groß. Begleitet wird das Volksfest wieder von der Ostbayernschau, einer der größten Verbraucherausstellungen Bayerns. In 17 Hallen präsentieren rund 700 Aussteller vom 13. bis zum 21. August ihre Waren und Dienstleistungen.

Gegründet wurde das Gäubodenvolksfest 1812 von König Maximilian I. Joseph als “landwirtschaftliches Fest im Unterdonaukreis“. Es gilt als eines der ursprünglichsten Volksfeste im altbayerischen Raum.

dpa

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