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Die Hälfte der Regionalzüge in Bayern fährt - trotz Lokführerstreik.

Reisende schliefen an Bahnhöfen

Über die Hälfte der Regionalzüge fahren

München - Trotz des Lokführerstreiks sind am Sonntag in Bayern rund die Hälfte aller Regionalzüge gefahren. Bei den Fernzügen konnte etwa ein Drittel ersetzt werden.

Das teilte ein Sprecher der Deutschen Bahn mit. Bei den Fernzügen konnte etwa ein Drittel durch andere Züge oder Busse ersetzt werden. Der Ersatzverkehr laufe weitgehend stabil, nur die Strecke Ulm-Memmingen-Lindau und Nürnberg-Stuttgart sei von Ausfällen betroffen.

Einige Reisende mussten wegen des Streiks die Nacht zum Sonntag am Bahnhof verbringen. Die Bahn hatte Nachtzüge in München und anderen deutschen Großstädten zum „Hotelzug“ für gestrandete Reisende umfunktioniert. Wie viele Menschen von dieser Notlösung Gebrauch machen mussten, konnte die Bahn am Sonntag nicht sagen.

Bereits am Samstag hatte der Streik den Zugverkehr in Bayern hart getroffen. Nur jeder dritte Fernzug und etwa die Hälfte der Regionalzüge fuhren. Auch die S-Bahnen in Nürnberg und München fuhren nur eingeschränkt. Zum Münchner Flughafen verkehrte die S8 am Samstag ab Pasing halbstündlich, seit Sonntag fährt sie wieder alle 20 Minuten.

Der Streik der Lokführergewerkschaft (GDL) soll noch bis Montagfrüh um 4.00 Uhr dauern. „Wir werden alles tun, damit die Lage im Berufsverkehr stabil bleibt“, sagte der Bahnsprecher weiter.

dpa

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