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Winter-Chaos auf den Straßen vor allem in Nordbayern: Über 300 Unfälle ereigneten sich innerhalb weniger Stunden wegen Schnee- und Eisglätte.

Winter-Chaos auf den Straßen: Über 300 Unfälle 

München - Ungewöhnlich viele Unfälle haben sich bayernweit auf schneeglatten Straßen vor allem im Norden ereignet. Besonders betroffen waren die Regionen Mittel- und Oberfranken.

Allein in Mittelfranken gab es rund 230 schnee- und glättebedingte Unfälle, die aber weitgehend glimpflich verliefen. In der Nacht zum Samstag fielen hier etwa zehn Zentimeter Neuschnee.

“Glätte und nicht angepasste Geschwindigkeit sind der eine Grund für die ungewöhnliche hohe Zahl von Unfällen“, sagte Dieter Appel von der Polizei in Nürnberg. Dazu komme ein erhöhtes Verkehrsaufkommen, weil viele zum Skifahren unterwegs waren oder in den Weihnachtsurlaub fuhren.

In Oberfranken meldete die Polizei seit Freitagabend rund 100 Verkehrsunfälle, die auf den Wintereinbruch zurückzuführen sind. In Unterfranken gab es zwar ebenfalls ein erhöhtes Unfallaufkommen, die Polizei stufte das aber als “relativ unproblematisch“ ein. In Schwaben stieg die Zahl der Unfälle nur leicht an. In Regensburg hat sich die Verkehrslage im Vergleich zu den mehr als 50 gezählten Unfällen am Freitagnachmittag wieder beruhigt.

In Ober- und Niederbayern blieb es ruhig. Insgesamt liefen die meisten Unfälle glimpflich ab. Es gab überwiegend Blechschäden. Einige Personen wurden leicht verletzt. Schwere Verletzungen meldete die Polizei zunächst nicht.

dpa

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