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Der Fugger-Express zwischen München und Augsburg.

Überfüllte Züge: Klagen über Fugger-Express

München – Das Zeugnis fällt vernichtend aus: „Zwei Jahre Pleiten, Pech und Fehlplanung“ – so beurteilt der Fahrgastverband Pro Bahn den Betrieb des Fugger-Expresses München-Augsburg.

Im Berufsverkehr gebe es „viel zu wenig Plätze“, außerdem häuften sich die Störungen, moniert Pro-Bahn-Sprecher Winfried Karg.

Bei einem Ortstermin in München-Pasing stießen von Pro Bahn alarmierte Kommunal- und Landtagspolitiker auf völlig überfüllte Züge. Pro Bahn fordert jetzt, in Spitzenzeiten zusätzliche Triebzüge dranzuhängen. Außerdem müsse in der Früh ab Augsburg und abends ab München jeweils ein zusätzlicher Zug angeboten werden.

Die staatseigene Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) bestätigt die Probleme: „Wir sind mit der Fahrzeugqualität nicht zufrieden“, sagt BEG-Sprecher Wolfgang Oeser. Allein im November habe die Deutsche Bahn an sieben Tagen weniger Züge als versprochen eingesetzt – einzelne Triebzüge waren wegen Problemen bei den Kupplungen oder fehlenden Ersatzteilen ausgefallen. Die BEG hat bereits Strafzahlungen verhängt, weil Verträge verletzt wurden. Zudem wartet die BEG auf eine schon Mitte Oktober versprochene Fahrgastzählung. Erst dann könne über zusätzliche Züge entschieden werden.

dw

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