+
Der Musiker Peter Maffay (64) unterstützt die Pläne des Bayerischen Rundfunks, künftig den Jugendsender „PULS“ statt „BR Klassik“ über UKW zu senden.

Im UKW-Streit

Peter Maffay will „PULS“ statt „BR Klassik“

München - Der Musiker Peter Maffay (64) unterstützt die Pläne des Bayerischen Rundfunks, künftig den Jugendsender „PULS“ statt „BR Klassik“ über UKW zu senden.

„Es ist niemandem gedient, wenn das öffentlich-rechtliche Radio aufgrund von Überalterung bei den Jugendlichen an Bedeutung verliert und sie zu anderen Formaten und Portalen abwandern“, sagte er laut Mitteilung seiner Agentur vom Montag.

Er selbst höre gern Klassik - allerdings am liebsten in bester digitaler Qualität, zu einem freigewählten Zeitpunkt und an einem freigewählten Ort. „Deswegen finde ich das Vorhaben, das digitale Angebot von BR-Klassik in Zukunft auszubauen, nur logisch“, sagte er. „Wenn dabei auch noch per Tausch eine UKW-Frequenz für eine bayerische Jugendwelle frei wird, ist das auf neudeutsch eine Win-Win-Situation.“

Der BR bekommt wegen seiner Pläne, den Klassiksender Bayern 4 ins digitale Radio zu verlegen, viel Gegenwind: Unter anderem der Bayerische Musikrat überreichte dem Sender eine Petition gegen die Abschaffung von „BR Klassik“ auf der UKW-Frequenz im Jahr 2016. Auch von den Klangkörpern im eigenen Haus gibt es Kritik am Vorhaben. Der BR hat den Beschluss über den Wellentausch zwischen Klassik- und Jugendsender vom 22. Mai auf den 10. Juli verschoben.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Fliegerbombe erfolgreich entschärft: Bewohner dürfen zurück
Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde am Freitag bei Baggerarbeiten in der Gemeinde Kastenau im Landkreis Rosenheim gefunden. 
Fliegerbombe erfolgreich entschärft: Bewohner dürfen zurück
Abgeordneten-Prozess: Auch nach zwei Jahren kein Termin
Der Abgeordnete Günther Felbinger wartet weiter auf einen Gerichtstermin. Er soll den Landtag um viel Geld betrogen haben, doch das Landgericht priorisiert andere Fälle …
Abgeordneten-Prozess: Auch nach zwei Jahren kein Termin
Bayern erhöht Ausgaben um 524 Millionen Euro
München – Durch neue Projekte summieren sich die Ausgaben des Freistaats 2018 auf 59,9 Milliarden Euro. Die CSU-Fraktion setzt dabei kleine Nadelstiche gegen die …
Bayern erhöht Ausgaben um 524 Millionen Euro
Mann lädt Frauen zu einer Medikamentenstudie ein - dann vergewaltigt er sie
Jahrelang gewann ein Mann aus Nürnberg mit einer grausamen Masche Frauen und deren Vertrauen für sich - anschließend machte er sie bewusstlos und verging sich an ihnen. 
Mann lädt Frauen zu einer Medikamentenstudie ein - dann vergewaltigt er sie

Kommentare