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In Bayern haben Schüler besondere m Schwierigketien, sich zu konzentrieren, das ergab eine Umfrage.

Umfrage: Bayerische Schüler besonders gestresst

München - Bayerische Schüler haben angeblich deutschlandweit den größten Stress. Nicht nur Konzentrationstörungen sind es, unter denen die Kinder und Jugendlichen besonders stark leiden.

Das hat zumindest eine Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) ergeben, wie die Kasse am Dienstag in München mitteilte. Demnach leidet jeder zweite Schüler in Bayern unter Stress, jeder siebte steht gar unter starkem Druck.

Das größte Problem seien Konzentrationsstörungen, unter denen 29 Prozent der bayerischen Schulkinder litten - der höchste Wert aller Bundesländer. Bundesweit seien es fünf Prozent weniger.

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“Die Eltern sollten den Terminkalender der Kinder ausmisten“, empfahl TK-Sprecher Stephan Mayer. Forsa fragte die Eltern nach dem Stress ihrer Kinder, nicht die Schüler selbst. Die bayerischen Zahlen sind nicht repräsentativ, weil dafür zu wenige Väter und Mütter befragt wurden. Das Umfrageinstitut interviewte in ganz Deutschland 1000 Eltern, 177 davon in Bayern.

Am Freitag (18. Februar) erhalten Bayerns gut 1,8 Millionen Schüler ihre Halbjahreszeugnisse. Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) erklärte, die Bedeutung der Zeugnisse dürfe nicht überbewertet werden. Sie zeigten lediglich den Leistungsstand eines einzelnen Moments. “Schule darf zwar fordern, aber nicht überfordern“, sagte Spaenle.

Krankenkassen-Sprecher Mayer erklärte dagegen, auch andere Indizien sprächen dafür, dass bayerische Schüler überlastet seien. So zeige eine kasseninterne Auswertung, dass in Bayern überdurchschnittlich viele konzentrationssteigernde Medikamente verschrieben würden.

Laut Umfrage haben bayerische Kinder auch häufiger Kopfweh als ihre Altersgenossen in anderen Bundesländern. Spaenle sagte: “Wir haben den Schulalltag im Blick.“ Sein Ministerium wolle künftig die Situation in der Mittelstufe auf etwaige Engpässe überprüfen

dpa

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