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Die Feriengemeinde Schönau ist der Ausgangspunkt für Rundfahrten auf dem Königssee mit den Booten der staatlichen Seenschifffahrt.

Klare Mehrheit im Gemeinderat

Umstrittene Luxushotels am Königssee genehmigt

Schönau a. Königssee  - Trotz Widerständen von Naturschützern und Heimatpflegern hat der Gemeinderat von Schönau a. Königssee im Berchtesgadener Land die Pläne für zwei Luxushotels am Seeufer abgesegnet.

Mit deutlicher Mehrheit stimmte das Gremium am Dienstagabend für die beiden Projekte im hohen zweistelligen Millionenbereich, wie eine Gemeindesprecherin am Mittwoch bestätigte.

Nahe den Anlegestellen der Ausflugsschiffe wollen zwei Investoren - ein einheimischer und ein Schweizer Unternehmer - Hotels und Appartements mit zusammen rund 500 Gästebetten bauen. Während Bürgermeister Stefan Kurz (CSU) die Neuansiedlung befürwortet, befürchtet der Bayerische Landesverein für Heimatpflege eine Verschandelung der Landschaft. „Zu groß, zu hoch, zu dicht und viel zu rigoros“, sagte der Vorsitzende Martin Wölzmüller der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstag).

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Auch die von der Kommune engagierte Stadtplanerin Claudia Schreiber äußerte sich kritisch. „Ich kann das nicht verantworten“, sagte sie dem Blatt zur Dimension der bis zu sechsgeschossigen Gebäude. Sie forderte, dem Drängen der Investoren nicht nachzugeben und sich Zeit für eine gründliche Planung zu nehmen.

Die Feriengemeinde Schönau ist der Ausgangspunkt für Rundfahrten auf dem Königssee mit den Booten der staatlichen Seenschifffahrt. An sonnigen Sommertagen kommen bis zu 4000 Besucher nur dafür in den Ort.

lby

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