Carbofuran

Unbekannte killen Greifvogel mit uraltem verbotenen Gift im Bayerischen Wald

Das Gift ist seit zehn Jahren verboten. Schon der Besitz ist strafbar. Unbekannte haben es nun genutzt, um Tiere im Bayerischen Wald zu töten. 

Viechtach - Unbekannte haben im Bayerischen Wald einen Greifvogel vergiftet. Nach Polizeiangaben handelte es sich um einen Mäusebussard. Labortests zufolge wurde das Tier in der Nähe des Höllensteinsees bei Viechtach mit dem seit zehn Jahren verbotenen Gift Carbofuran getötet, wie ein Sprecher des Landratsamtes Regen am Freitag mitteilte. 

Vermutlich sei es in einem Köder gewesen - und es könne sein, dass in der Region weitere Köder ausgelegt wurden. Das Landratsamt bittet daher um Vorsicht: Spaziergänger sollten Köder und tote Tiere nicht berühren, sondern der Polizei melden. Carbofuran wirke bereits in geringen Dosen - auch über Hautkontakt. Der Besitz sei strafbar.

dpa/lby

Rubriklistenbild: © pixabay/depaulus

Meistgelesene Artikel

Spektakulärer Brand im Landkreis Hof: Polizei geht von Brandstiftung aus
Bei einem Brand in einem Sägewerk in Rehau im Landkreis Hof ist in der Nacht auf Samstag ein Schaden von mehreren hunderttausend Euro entstanden.
Spektakulärer Brand im Landkreis Hof: Polizei geht von Brandstiftung aus
Schönau am Königssee: Hund reißt Herrchen in Abgrund
Ein angeleinter Hund hat sein Herrchen am oberbayerischen Königssee einen Steilhang hinabgerissen.
Schönau am Königssee: Hund reißt Herrchen in Abgrund
Schönau am Königssee: Hund reißt Herrchen in Abgrund
Ein angeleinter Hund hat sein Herrchen am oberbayerischen Königssee einen Steilhang hinabgerissen.
Schönau am Königssee: Hund reißt Herrchen in Abgrund
Lauingen: Schüsse bei Hochzeitsfeier
Mit einer Schreckschusspistole hat ein Gast bei einer Hochzeit im schwäbischen Lauingen geschossen.
Lauingen: Schüsse bei Hochzeitsfeier

Kommentare