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Grausiger Fund vor der Hirschauer Bucht: Unbekannte haben dort einen Kormoran regelrecht ans Kreuz genagelt.

Vogelschützer sind entsetzt

Unbekannte kreuzigen Kormoran im Chiemsee

Grabenstätt - Den Besuchern der Hirschauer Bucht am Chiemsee bietet sich derzeit ein grausiger Anblick: Unbekannte haben einen Kormoran gekreuzigt und im See aufgestellt.

Unbekannte haben im tiefen Wasser vor der Hirschauer Bucht am Chiemsee einen Kormoran förmlich gekreuzigt. Der tote Vogel hängt mit ausgestreckten Flügeln an einer Holzkonstruktion - Vogelschützer sind entsetzt.

"Statt sich über die vielfältige Vogelwelt und urtümliche Natur zu freuen, müssen die Besucher des Beobachtungsturms Hirschauer Bucht einen gekreuzigten Kormoran sehen." Sabine Pröls, Leiterin der Regionalgeschäftsstelle Inn-Salzach des Landesbundes für Vogelschutzes (LBV), ist bestürzt über den grausigen Anblick des gekreuzigten Opfers. „Dies ist eine Geschmacklosigkeit sondergleichen und eine Rohheit gegenüber der Natur".

Die Motive des Tierschänders liegen indes im Dunkeln. Sollten Artgenossen abgeschreckt oder angelockt werden? Oder handelt es sich um eine symbolische "Bestrafung" des Vogels, der als Fischfresser Anglern und Berufsfischern Sorgen macht?

Kormoran hängt seit über einer Woche

Der gekreuzigte Vogel wurde bereits in der vergangenen Woche im Chiemsee entdeckt. Nach Informationen des LBV ist das tote Tier aber bis heute nicht entfernt. Der Landesbund für Vogelschutz fordert, so Pröls, den gekreuzigten Kormoran schnellstmöglich zu entfernen.

Die Polizei in Traunstein als zuständige Inspektion erfuhr ebenfalls erst am Donnerstag vom toten Vogel im See. Anzeige sei bislang nämlich nicht erstattet worden.

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