+
Gefährliches Glatteis bildete sich auf Bayerns Straßen.

Zwei Todesopfer

Unfälle auf spiegelglatten Straßen

Straubing/München - Glatte Straßen sorgten am dritten Adventswochenende für sehr viele Unfälle in Bayern. Polizei und Winterdienst waren im Dauereinsatz, zwei Menschen starben, mehrere Dutzend wurden verletzt.

Glatteis auf Bayerns Straßen hat am Wochenende ungewöhnlich viele Verkehrsunfälle verursacht. Allein in der Nacht zum Sonntag gab es in Niederbayern 37 wetterbedingte Unfälle, wie die Polizei in Straubing am Sonntag berichtete. Dabei wurden zwölf Menschen zum Teil schwer verletzt. In München starb ein Mann nach einem Traktorunfall beim Schneeräumen, in der Oberpfalz verunglückte ein Quad-Fahrer tödlich.

Die Glatteisunfälle häuften sich zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen vor allem im Raum Passau. Auf spiegelglatten Straßen waren die Straßenverhältnisse zeitweise so chaotisch, dass die Polizeiwagen nur im Schneckentempo die Unfallstellen erreichten. Schon zuvor hatten Autofahrer und Fußgänger in weiten Teilen Bayerns mit Blitzeis zu kämpfen, weil der von einer Warmluftfront gebrachte Regen am Boden sofort gefror.

So wird das Wetter in Ihrer Region

In München ist am Samstag ein Mann aus dem Vorort Straßlach-Dingharting an den Folgen eines Traktorunfalls im Krankenhaus gestorben. Der 61-Jährige war bereits am vergangenen Montag bei Schneeräumarbeiten mit seinem Traktor einen Hang hinunter gestürzt und war unter das Fahrzeug geraten. Im unterfränkischen Bischofsheim an der Rhön stürzte am Samstag ein mit 32 000 Litern Heizöl beladener Tanklaster auf eisglatter Straße um. Fahrer und Beifahrer wurden leicht verletzt, Öl floss nicht aus. Auf vereistem Kopfsteinpflaster kam es im niederbayerischen Eggenfelden kurz hintereinander zu vier Unfällen - sogar ein Streufahrzeug rutschte auf dem spiegelglatten Pflaster in ein geparktes Auto.

Ein Rentner verlor am Samstagabend im oberpfälzischen Bad Kötzting beim Abbiegen die Kontrolle über sein Quad und verunglückte tödlich. Mit leichten Verletzungen kamen drei Autoinsassen bei einem Frontalzusammenstoß von zwei Autos am Samstag bei Selbitz in Oberfranken davon. Ebenfalls bei einem Frontalzusammenstoß wurden vier Menschen auf der Bundesstraße 17 bei Königsbrunn am Samstagabend verletzt. Der Polizei in Schwaben zufolge verlor eine 31-jährige Frau beim Überholen die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Das Auto drehte sich um die eigene Achse und wurde frontal von zwei nachfolgenden Pkw gerammt. Die 31-Jährige sowie ein 44 Jahre alter Mann kamen der Polizei zufolge mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Ein Ehepaar wurde leicht verletzt.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

125-Jahrfeier der Bayern-SPD - kämpferischer Aufruf zum Wahlkampf
Bei der Feier der Bayern-SPD zu ihrer Gründung vor 125 Jahren hat die frühere Landesvorsitzende Renate Schmidt ihre Genossen zu einem engagierten und kämpferischen …
125-Jahrfeier der Bayern-SPD - kämpferischer Aufruf zum Wahlkampf
Autofahrer muss niesen und fährt ungebremst in die Leitplanke
Es waren nur wenige Millisekunden, die ein Autofahrer gezwungenermaßen unachtsam war - doch seine Niesattacke hat auf der A73 zu einem Unfall geführt. 
Autofahrer muss niesen und fährt ungebremst in die Leitplanke
Autofahrerin prallt mit Wagen gegen Hauswand und stirbt
Bei einem schweren Unfall am Samstagnachmittag ist eine Frau ums Leben gekommen. Die 63-Jährige war in Regensburg gegen eine Hauswand gefahren.
Autofahrerin prallt mit Wagen gegen Hauswand und stirbt
Auto stürzt in die Donau - Fahrerin tot
Ein Auto ist im Kreis Dillingen in die Donau gefahren. Taucher fanden am Samstagnachmittag die Fahrerin im Wageninneren.
Auto stürzt in die Donau - Fahrerin tot

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion