15 Kilometer langer Stau

Unfall auf der A9: Mann stirbt

Ingolstadt - Tödlicher Unfall: Ein Lkw-Fahrer übersieht gegen 12.10 Uhr kurz vor der Ausfahrt Ingolstadt-Süd ein Stauende und fährt ungebremst auf einen Kleintransporter auf.

Gegen 12.10 Uhr befuhr ein 45-jähriger Lkw-Fahrer den rechten Fahrstreifen der A9 in Fahrtrichtung Nürnberg. Trotz einer Vollbremsung fuhr er einen Kilometer vor der Anschlussstelle Ingolstadt-Süd auf einen Stau auf. Er krachte auf einen Kleintransporter. Dieser wurde in Folge des Anstoßes auf den Pkw Citroen eines 63-jährigen geschleudert.

Aufgrund des massiven Heckaufpralls schleuderte der Kleintransporter weiter in Fahrtrichtung und prallte noch frontal auf des Heck eines auf dem rechten Fahrstreifen stehenden Lkw.

Hierbei wurde der Kleintransporter massivst beschädigt und der 47-jährige Fahrer hinter dem Steuer eingeklemmt. Der Mann erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Der Sattelzug des Unfallverursachers schleudert nach dem Anstoß nach links gegen die Mittelschutzplanke und durchbrach diese beinahe mit der Zugmaschine. Aufgrund der Unfallfahrzeuge war die Fahrbahn in Richtung Nürnberg bis zur Bergung eines unfallbeteiligten Pkw komplett gesperrt.

Danach konnte der Verkehr in Fahrtrichtung Nürnberg auf dem Standstreifen die Unfallstelle passieren. Zudem musste der linke Fahrstreifen der Fahrbahn Richtung München bis zur Bergung des verunfallten Sattelzugs ebenfalls gesperrt werden.

Der 63-jährige Fahrer des unfallbeteiligten Pkw Citroen wurde durch den Heckaufprall ebenfalls schwer verletzt und kam mit Verdacht auf innere Verletzungen in ein Ingolstädter Krankenhaus. Der 45-jährige Unfallverursacher wurde leicht verletzt und musste mit diversen Schnittwunden in das KKH Pfaffenhofen eingeliefert werden.

Aufgrund der aufwendigen Bergungsarbeiten kam es bis zur Räumung der Unfallstelle zu massiven Verkehrsbehinderungen und einem Rückstau von bis zu 15 Kilometern. Die Fahrbahn in Richtung Nürnberg konnte nach Abschluss der Bergungs- bzw. Reinigungsarbeiten gegen 16.30 Uhr wieder komplett für den Verkehr freigegeben werden. Nach einer ersten Einschätzung beläuft sich der Gesamtschaden auf ca. 85.000 Euro.

Rubriklistenbild: © dpa

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