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Feuerwehrleute stehen am 09.11.2017 auf der Autobahn 3 bei Weibersbrunn (Landkreis Aschaffenburg, Bayern) an der Unfallstelle neben einem beteiligten Lastwagen.

Neue Erkentnisse

Unfall mit drei Toten auf A3 passierte ganz anders als bisher gedacht

Die Nachrichten um den Unfall auf der A3, bei dem ein Feuerwehrmann Gaffer mit Wasser abspritzte, haben die Menschen über Tage hinweg beschäftigt. Nun gibt es auch noch neue Erkenntnisse zu dem Unfall selbst.

Weibersbrunn - Es gibt neue Erkenntnisse zu dem schweren Lastwagen-Unfall, bei dem auf der Autobahn 3 im Spessart vor einer Woche drei Menschen ums Leben kamen. Ermittler hätten nun festgestellt, dass der Unfall grundlegend anders zustande kam als bislang angenommen, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Zuvor hatte das „Main-Echo“ darüber berichtet.

Zunächst ging die Polizei davon aus, dass ein Kieslasterfahrer die Kontrolle über seinen Lkw verloren habe und ein hinter ihm fahrender Postlaster gegen den umgekippten Kieslaster geprallt sei. Beide Fahrer sowie der Beifahrer des Postlasters starben bei dem Unfall auf der A3 bei Weibersbrunn (Landkreis Aschaffenburg).

Die Ermittlungen hätten nun jedoch ergeben, dass der Fahrer des Postlasters den schweren Unfall verursacht hatte. Der war entgegen ersten Annahmen Richtung Nürnberg und nicht Richtung Frankfurt unterwegs. Am frühen Morgen hatte er einen in einer Baustelle bremsenden Kleintransporter vor ihm übersehen, war beim Ausweichen auf die Gegenfahrbahn geraten und dort ungebremst gegen den Kieslaster geprallt.

Der Unfall sorgte für viele Diskussionen: Ein Feuerwehrmann spritzte vorbeifahrende Gaffer mit Wasser ab, um sie davon abzuhalten, die Bergung der Leichen zu filmen. 

dpa

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