Unglücks-Pilot wollte Rettungsflieger werden

Teisendorf - Zwei Tage nach dem tragischen Heli-Absturz am Teisenberg sind am Montag neue Details zu den Opfern bekannt geworden.

Alle vier waren gute Freunde, sie kannten sich vom gemeinsamen Dienst beim Bayerischen Roten Kreuz in Hersbruck! Seit Sonntag herrscht nun Fassungslosigkeit bei den Sanitätern. Mit dem 26-jährigen Helikopterpilot Martin B. (26), Andreas W. (29), seiner Freundin Gina K. (25) und Kathi D. (22) waren sie regelmäßig im Sanka gefahren, hatten auf Einsätze gewartet.

Hubschrauber-Absturz nahe A 8: Die Bergung

Hubschrauber-Absturz nahe A 8: Die Bergung

Von ihrem Hubschrauber-Ausflug nach Salzburg schwärmten die vier Freunde schon seit Wochen. Erst im Mai hatte Martin B., der bei der Nürnberger Feuerwehr arbeitete, seine Flugprüfung für den Heli bestanden. Seinen Ausbildern galt er als mustergültiger Schüler. Mit der gecharterten Robinson R44 sammelte er nun Flugstunden. „Er wollte in die Luftrettung“, sagt ein ehemaliger Kollege. Seine drei BRK-Freunde hatte Martin eingeladen, ihn von Augsburg aus nach Salzburg zu begleiten. Nahe der A 8 stürzte der Hubschrauber aber in den Wald. Experten nehmen derzeit schlechtes Wetter als Ursache des Unglücks an. Wegen tief hängender Wolken habe die Maschine niedrig fliegen müssen. An den Baumwipfeln zerschellten alle Zukunftspläne der jungen Leute.

Vier Tote bei Hubschrauberabsturz - Bilder vom Unglücksort

Rubriklistenbild: © dapd

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