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Die Korruptionsvorwürfe gegen den verstorbenen Regener Landrat Wölfl werden konkreter

Unternehmer beschuldigt Landrat Wölfl der Korruption

Regen - Die Korruptionsvorwürfe gegen den verstorbenen Regener Landrat Wölfl werden laut einem Zeitungsbericht konkreter. Ein Unternehmer hat ihn nun der Korruption beschuldigt. Offenbar kann er das auch beweisen.

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Wölfl-Tod: Landratsamt prüft Korruptionsvorwürfe

Nach dem Selbstmord des Regener Landrats Heinz Wölfl (CSU) hat ein Unternehmer aus Niederbayern ihn gegenüber der Passauer Neuen Presse der Korruption beschuldigt. Wölfl habe von ihm 50.000 Euro als Darlehen gefordert und davon mehr oder weniger eindeutig die Unterstützung für ein Bauprojekt abhängig gemacht, sagte der namentlich nicht genannte Unternehmer demnach der Zeitung. Wölfl hatte sich vor zwei Wochen das Leben genommen. Er soll hoch verschuldet gewesen sein.

Die Deggendorfer Staatsanwaltschaft hatte zuvor Vorermittlungen eingeleitet, weil es anonyme Korruptionsvorwürfe gibt - in einem Fall soll Wölfl Geld von einem Unternehmer verlangt haben, in einem zweiten ein weiterer Firmenbesitzer Gegenleistungen für eine sechsstellige Summe erwartet haben, die er Wölfl geliehen hatte.

Nach dem Bericht der Passauer Neuen Presse schildert der Unternehmer einen Vorfall, wonach er sich Ende April mit Wölfl und weiteren Kommunalpolitikern wegen eines Bauprojekts im Regener Landratsamt getroffen habe. Danach habe ihn Wölfl um 50.000 Euro gebeten. “Er wollte es als Darlehen und nannte sogar die Konditionen“, zitiert die Zeitung den Unternehmer. Der Landrat habe von seiner Forderung mehr oder weniger eindeutig seine Unterstützung für das Bauprojekt abhängig gemacht. Dies aber habe der Unternehmer im Anschluss nach eigenen Angaben abgelehnt und kein Geld geliehen.

Der zweite in dem Schreiben an die Staatsanwaltschaft genannte Unternehmer wehrt sich nach Angaben der Zeitung gegen jede Anschuldigung und erklärte, er habe dem Landrat kein Geld geliehen.

dpa

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