Vor dem Amtgericht Neu-Ulm

Häftling flüchtet aus Polizeiauto

Neu-Ulm - Ein Untersuchungshäftling ist am Dienstag bei einem Gefangenentransport in Schwaben geflüchtet. Dem 27-Jährigen droht eine mehrjährige Haftstrafe. 

Nach Angaben der Polizei entkam der 27-Jährige am Vormittag auf dem Rückweg vom Amtsgericht Neu-Ulm in die Justizvollzugsanstalt Memmingen. Auf dem Parkplatz des Amtsgerichts sei es ihm ohne fremde Hilfe gelungen, das Polizeiauto während des Ausparkens zu verlassen und in unbekannte Richtung zu flüchten. Eine Fahndung verlief zunächst ohne Erfolg.

Der Gesuchte mit auffälligen Tätowierungen am linken Unterarm und am rechten Handrücken trug bei seiner Flucht einen Bauchgurt mit Handschellen. Bekleidet war er mit einer hellblauen Jacke, einer blauen Jeans und weißen Turnschuhen. Dem 27-Jährigen werden Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz vorgeworfen, den Angaben zufolge droht ihm eine mehrjährige Haftstrafe.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Immer noch Unwetterwarnungen für Teile Bayerns: Orkanböen von über 140 Stundenkilometer
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Montag vor Unwettern mit extremen Orkanböen in den bayerischen Regierungsbezirken Schwaben und Oberbayern gewarnt.
Immer noch Unwetterwarnungen für Teile Bayerns: Orkanböen von über 140 Stundenkilometer
Frau gequält und erschlagen - zwölf Jahre Haft wegen Totschlags
Mehr als fünf Stunden lang, soll er seine Frau geschlagen und gequält haben. Als er schließlich den Notarzt rief, war es bereits zu spät. Nun wurde der Mann verurteilt. 
Frau gequält und erschlagen - zwölf Jahre Haft wegen Totschlags
Wagen kracht gegen Baum - Feuerwehrler müssen toten Kameraden bergen
Tragischer Unfall nahe Manching: Am Montag ist ein 42-Jähriger mit seinem Wagen gegen einen Baum gekracht. Die herbeigerufene Feuerwehr erkannte den Fahrer sofort.
Wagen kracht gegen Baum - Feuerwehrler müssen toten Kameraden bergen
Unheimliche Entdeckung: 13-Jährige findet Grabstein ihres Opas im Freizeitpark
Der Horror wurde real, aus dem Spaß eine Anzeige: Der Betreiber des Freizeitparks Geiselwind hat nun die Staatsanwaltschaft am Hals. 
Unheimliche Entdeckung: 13-Jährige findet Grabstein ihres Opas im Freizeitpark

Kommentare