Unwetter in Bayern

A8 überflutet und lange gesperrt: Chaos auf der Urlaubs-Autobahn - doch jetzt gibt es neue Hoffnung

  • Andreas Schmid
    vonAndreas Schmid
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  • Patrick Mayer
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Auf der A8 geht wegen Starkregens und Überschwemmungen zeitweise nichts mehr. Polizei und ADAC warnen Autofahrer wegen des schlechten Wetters auf der Autobahn im südlichen Oberbayern eindringlich. Alle Entwicklungen im News-Ticker.

  • Unwetter in Bayern: Starkregen hat die A8 geflutet - zwischenzeitlich war die Autobahn wegen Hochwassers voll gesperrt.
  • An verschiedenen Stellen der A8 kam es zu vereinzelten Staus - und das mitten im Urlaubsverkehr.
  • Rund um den Chiemsee, bei Rosenheim und in Richtung Salzburg kann es wegen des Wetters weiter zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Update vom 5. August, 9.31 Uhr: Die Straßen im Kreis Rosenheim werden langsam wieder trocken, wie eine Sprecherin der Polizei sagte. Die Autobahn 8 sei an vielen Stellen wieder frei, nur bei Bad Aibling und Bernau war am Mittwochmorgen noch einer von drei Fahrstreifen wegen Überschwemmungen gesperrt. Laut Deutschem Wetterdienst wird für Mittwoch kein weiterer Regen erwartet.

Update vom 4. August, 22.45 Uhr: Ein Lichtblick am Ende des überschwemmten Tunnels. Wie rosenheim24.de* berichtet, wurden die Warnungen vor starkem Dauerregen vom Deutschen Wetterdienst aufgehoben. Somit können nun auch die besonders durchnässten Landkreise Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land etwas durchschnaufen. Die Situation auf der A8 München Richtung Salzburg bleibt jedoch weiter angespannt. Zur Stunde sind immer noch einige Ausfahrten gesperrt und Staus nach wie vor möglich.

Nun steht im Freistaat eine Wende bevor, was die Temperaturen betrifft - alle Entwicklungen lesen Sie im aktuellen Wetter-Ticker für Bayern nach.

A8 München Richtung Salzburg: Lage prekär - Ausfahrten und Fahrspuren gesperrt

Update vom 4. August, 21.09 Uhr: Die A8 bleibt nach den schweren Regenfällen in Bayern Deutschlands Problemautobahn des Tages. Die Situation entspannte sich zwar etwas, doch laut ADAC muss auf der Strecke München Richtung Salzburg weiter mit erheblichen Einschränkungen gerechnet werden. Um den Chiemsee waren am Dienstagabend die Ein- und Ausfahrtstelle Grabenstätt sowie die Ausfahrten Anger und Neukirchen weiter wegen akutem Hochwasser gesperrt.

Zwischen Bernau und Grabenstätt ist zudem die komplette Richtungsfahrbahn für Autos gesperrt. Lkw sollen jedoch durchgelassen werden, um lange Staus zu verhindern und die Umgehungsstraßen in Prien und Seebruck zu entlasten.

Probleme gibt es derweil auch ein paar Kilometer weiter nördlich: Zwischen Bad Aibling und dem Dreieck Inntal in Rosenheim. Hier ist wegen Überflutungen der rechte und mittlere Fahrstreifen gesperrt. Wie der ADAC erklärt, hat das zunächst einen sechs Kilometer langen Stau zur Folge. Als Alternativroute kam am Abend ausschließlich die Umleitung U71a infrage.

Zwischenzeitlich ging gar nichts mehr: Auf der A8 München Richtung Salzburg hing ein Transporterfahrer mit seinem Fahrzeug in den Fluten.

A8 überflutet und gesperrt: Chaos auf der Urlaubs-Autobahn - am Chiemsee geht in Richtung Österreich nichts mehr

Update vom 4. August, 17.30 Uhr: Und schon wieder ist die A8 dicht! Die Autobahn ist in Richtung Salzburg auf Höhe Bernau und Bergen - also direkt am Chiemsee - für PKW gesperrt. Das schreibt der ADAC in seinem Staumelder und gibt neuerliche Überflutungen der Fahrbahn als Grund an.

Als Umleitung wird folgende Strecke empfohlen: Über Prien nach Seebruck sowie Traunstein und schließlich über die Anschlussstelle Bergen zurück auf die Autobahn in Richtung Österreich.

Zwischen Bad Aibling und dem Dreieck Inntal sind zudem der rechte und der mittlere Fahrstreifen wegen Überflutungen gesperrt, dort wo der Inn die Autobahn kreuzt, ebenfalls von München aus kommend Richtung Salzburg. Ferner sind die Ein- und Ausfahrt Grabenstätt sowie die Ausfahrt Anger wegen Hochwassers dicht.

Und: Ebenfalls auf der A8 bildet sich offenbar bereits ein Rückstau, so schreibt der ADAC, von rund sechs Kilometer Länge zwischen der Anschlussstelle Irschenberg und der Anschlussstelle Bad Aibling.

Unwetter in Bayern: Weiter Überschwemmungen und Staus auf der Autobahn A8

Update vom 4. August, 13.30 Uhr: Die A8 ist nach vorheriger Vollsperrung mitten im Urlaubsverkehr wieder frei befahrbar. Doch Autofahrer müssen wegen des Wetters weiter mit Problemen und Verkehrsbehinderungen rechnen.

So ist zum Beispiel laut ADAC die Anschlussstelle Anger kurz vor Salzburg wegen Hochwassers gesperrt. Zudem ist auf Höhe Bad Aibling am Dreieck Inntal die rechte Fahrbahn wegen der Regen-Massen blockiert. Etwa auf dieser Höhe kreuzen sich der Inn und die Autobahn. Das Unwetter in Bayern sorgt weiter für hohe Wasserpegel.

Hochwasser auf der A8: Vereinzelte Überschwemmungen wegen Unwetters in Bayern

Update vom 4. August, 13.05 Uhr: Die Autobahn ist seit einer Stunde wieder freigegeben. Doch die Verkehrslage ist immer noch anstrengend. Zwischen Chiemsee und Salzburg herrscht in beiden Richtungen immer noch stark zähfließender Verkehr. Dazwischen kommen immer wieder Staustücke.

Update vom 4. August, 12 Uhr: Nächstes Update der Polizei Oberbayern Süd. Demnach ist die A8 zwischen Salzburg und München nach zwischenzeitlichen Überschwemmungen wieder in beiden Fahrtrichtungen frei befahrbar.

Dennoch warnen Polizei und ADAC weiter vor einem hohen Verkehrsaufkommen und schwierigen Wetter-Bedingungen insbesondere rund um den Chiemsee, wo die Autobahn zwischen Frasdorf und Achenmühle vorübergehend komplett gesperrt war, weil die A8 kniehoch überflutet war.

Das Unwetter im südlichen Bayern sorgt vielerorts für Probleme: So wurde stellenweise Hochwasser in den Landkreisen Tegernsee und Schliersee*, Überschwemmungen im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen* und Starkregen samt vereinzelt überfluteter Bundesstraße B2 bei Garmisch-Partenkirchen* gemeldet.

Überschwemmungen auf der A8 zwischen Salzburg und München: Probleme rund um den Chiemsee

Update vom 4. August, 11.30 Uhr: Leichte Entwarnung durch die Polizei Oberbayern Süd. Auf der A8 in Richtung Salzburg sind beide Fahrstreifen nach vorheriger Vollsperrung wieder frei. In Richtung München ist demnach nur ein Fahrstreifen befahrbar.

Wegen der starken Regenschauer und den schlechten Wetter-Verhältnissen bittet die Polizei alle Urlauber, Berufskraftfahrer und Ortsansässige auf der Strecke, besonders vorsichtig zu fahren. Hochwasser hatte zeitweise zu einer Vollsperrung geführt.

Die Umleitungsstrecken sind nach wie vor stark frequentiert. Die Warnung des ADAC bleibt vorerst bestehen: Wer die A8 zwischen Frasdorf und Achenmühle nicht unbedingt befahren muss, sollte diese Strecke besser meiden. Der zeitweise überschwemmte Streckenabschnitt der A8 liegt in Richtung Österreich kurz vor dem Chiemsee.

Vollsperrung der A8 zwischen Salzburg und München: ADAC gibt Warnung aus

Update vom 4. August, 11 Uhr: Vollsperrung der Autobahn: Und die Lage auf der A8 zwischen Salzburg und München verbessert sich einfach nicht. Kein Wunder, bei dem Wetter. Es regnet im südlichen Oberbayern weiter in Strömen.

Wie der ADAC in seinem Staumelder schreibt, werden alle Fahrzeugführer, die auf dem Streckenabschnitt zwischen Achenmühle und Frasdorf nicht unbedingt fahren müssen, gebeten, auf eine Fahrt zu verzichten.

Alle Umleitungsstrecken sind mittlerweile offenbar völlig überlastet, weswegen es auch keine Umleitungsempfehlung des ADAC gibt. Die Botschaft ist wohl eindeutig: Meiden Sie an diesem Dienstag (4. August) besser die A8, es geht nichts mehr voran!

Vollsperrung der A8 zwischen Salzburg und München: Kilometerlanger Stau wegen Hochwasser

Update vom 4. August, 10.30 Uhr: Drastische Bilder von der A8 zwischen Salzburg und München. Das Hochwasser und der Starkregen haben den Verkehr total zum Erliegen gebracht. Das dokumentieren Fotos von der stark befahrenen Autobahn.

So haben LKW-Fahrer und Urlauber gleichermaßen mit dem Wetter und dem Starkregen zu kämpfen. Bei Fradorf stehen vor allem LKW und Sattelschlepper über Kilometer. Aktuelle Zahlen zur Staulänge gibt es noch nicht. Offenbar muss sich die Polizei bei den widrigen Verhältnissen selbst noch einen Überblick verschaffen.

Im südlichen Oberbayern hatte es die ganze Nacht über stark geregnet, der Wetter-Umschwung inklusive Kältefront nach dem Wochenende machte sich krass bemerkbar. Letzlich war es zu viel Wasser für die A8 - Vollsperrung!

Nichts geht mehr: die A8 zwischen Salzburg und München bei Frasdorf.

Vollsperrung der A8 zwischen Salzburg und München: Autobahn zwischen Frasdorf und Achenmühle dicht

Update vom 4. August, 10.15 Uhr: Richtig schlechte Nachrichten für Urlauber gen Süden via Österreich nach Italien und auf den Balkan. Und für alle Berufspendler zwischen München, Chiemgau und Salzburg - die A8 ist komplett dicht!

Lang anhaltender Starkregen in der Nacht und am Morgen hatten die Autobahn in Oberbayern in Richtung Alpen regelrecht unter Wasser gesetzt. Hier geht nichts mehr!

Die Polizei Oberbayern Süd bittet alle Autofahrer, die A8 zwischen Frasdorf und Achenmühle weiträumig zu umfahren, was für Sommerurlauber, die auf Durchreise sind, sicher schwierig sein dürfte. Zumal bei diesem Wetter.

Und das war es noch nicht an schlechten Nachrichten: Wie die Polizei weiter mitteilt, wird die Sperre noch länger andauern, also vermutlich noch Stunden. Das Wasser muss schließlich von der Straße runter, während es weiter stark regnet. Was für ein Schlamassel, und das mitten in der Urlaubszeit in Süddeutschland!

Kurioser Einsatz für die Polizei: Ein aus London kommender Reisebusfahrer warf einfach zwei junge Frauen aus seinem Bus - und das mitten auf der A6 bei Nürnberg.

Vollsperrrung der A8 zwischen Salzburg und München: Starker Regen macht Autobahn dicht

Erstmeldung vom 4. August: Wegen Überflutungen ist die Autobahn 8 zwischen Salzburg und München in beide Richtungen komplett gesperrt. Auch sämtliche Umleitungsstrecken seien überlastet, berichtete das Landratsamt Rosenheim.

„Autofahrer werden dringend gebeten, Autobahn und Umleitungsstrecken dringend zu meiden.“ Es sei noch unklar, wie lange die Totalsperre bei Frasdorf aufrecht erhalten bleiben müsse. Die Sperrung dürfte den Angaben zufolge noch mehrere Stunden andauern.

Unwetter in Bayern: Rund 200 Feuerwehreinsätze nach Regenfällen im Kreis Rosenheim

Dauerregen am Alpenrand lässt die Flüsse schneller steigen als gedacht, insbesondere im Landkreis Rosenheim kam es zu erheblichen Überschwemmungen. Die Feuerwehren mussten dort bis zum Morgen rund 200 Mal ausrücken. Die Bergwacht evakuierte im Jenbachtal ein Jugendcamp, in dem zwölf Kinder gezeltet hatten. Die Gruppe wurde zu einer Berghütte gebracht. Die Kreisbehörde richtete eine Koordinierungsstelle ein.

Aufgrund der anhaltenden Regenfälle kam es im Berchtesgadener Land außerdem zu einem Hangrutsch. Mindestens ein Haus ist betroffen. Aktuell läuft ein Großeinsatz.

Der bayerische Hochwassernachrichtendienst hatte am Montagnachmittag besonderes im Süden des Freistaates Überflutungen angekündigt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigte an, dass es im Alpenraum und in Niederbayern auch noch am Dienstag zu teils unwetterartigem Dauerregen kommen werde. „Der meiste noch zu erwartende Regen fällt bis Mittag und teilweise innerhalb weniger Stunden in schauerartiger Form.“ Am Nachmittag würden die Niederschläge nachlassen. (dpa/frs/pm/as) *merkur.de und rosenheim24.de sind Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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