Im Laufe der Abendstunden

Unwetter über Bayern: DWD warnt vor schweren Gewittern - Sogar „Superzellen“ möglich

  • Thomas Eldersch
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Gewitter mit Starkregen und Hagel ziehen über Bayern hinweg. Besonders betroffen sind diesmal das Alpenvorland und Schwaben. Dort sind sogar Superzellen möglich.

München - Viele fühlen sich vielleicht schon an den 90-Jahre-Filmklassiker „Und täglich grüßt das Murmeltier“ erinnert. Mittlerweile gibt es kaum einen Tag in Bayern, an dem der Deutsche Wetterdienst (DWD) keine Unwetterwarnung ausspricht. Auch an diesem Dienstag (6. Juli) zieht ein Gewitterband von Westen her über die Teile Bayerns hinweg.

DWD spricht Unwetterwarnung für den Südwesten Bayerns aus

In den späten Nachmittagsstunden sind besonders Schwaben und Teile Oberbayerns von dem Unwetter* betroffen. Für Teile des Allgäus gibt der DWD sogar die zweithöchste Warnstufe heraus. Schwere Gewitter* mit heftigem Starkregen und Hagel drohen. 30 Liter pro Quadratmeter können hier in kürzester Zeit auf die Erde prasseln. Dazu drohen Sturmböen mit Geschwindigkeiten um die 85 Stundenkilometern. Hagelkörner können einen Durchmesser von bis zu zwei Zentimetern erreichen. Die Warnung gilt noch bis in die Abendstunden.

Zu Verdanken haben wir das unbeständige Sommerwetter dem Tiefdruckgebiet* Zyprian. „Dabei strömt von Süden her über München bis nach Berlin schwülwarme Luft mit Höchstwerten bis 30 Grad ein“, schreibt Wetteronline.de. Westlich des Bands feucht-warmer Luft kracht es bereits heftig. Dazu fegen schon jetzt im Rheinland und im westlichen Mittelgebirge Sturmböen* übers Land. Abends kommt das Unwetter dann nach Bayern und Baden-Württemberg. „In einem Streifen vom Schwarzwald über das Alpenvorland bis zum Bayerischen Wald sind sogar sogenannte Superzellen, eine Gewitterart mit hohem Unwetterpotenzial, nicht ausgeschlossen.“

Immer wieder Unwetter in den kommenden Tagen in Bayern

Während der DWD nur für den Süden Bayerns Unwetter vorhergesagt hat, kann es laut Wetteronline.de auch im Norden zu Unwettern kommen. Diese gehen dann im Laufe der Nacht in Franken und der Oberpfalz in ergiebigen Regen über. Im Süden des Freistaats besteht allerdings weiter Unwettergefahr. Am Mittwoch regnet es dann nur noch vereinzelt im Nordwesten Bayerns. Dabei wird es merklich kühler mit 20 Grad in Bamberg*. Spitzenreiter ist Passau* mit 27 Grad. Am Donnerstag regnet es dann im ganzen Land. Im schwül-warmen Südosten können dabei wieder Gewitter entstehen. (tel) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Christoph Schmidt/dpa/Symbolbild

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