1. Startseite
  2. Bayern

Blitz schlägt in Dachstuhl ein: Haus in Franken gerät bei Unwetter in Brand

Erstellt:

Von: Tanja Kipke

Kommentare

Die Gewitter in Bayern haben bereits erste Schäden verursacht. Ein Blitz schlug in einen Dachstuhl ein, dieser fing sofort Feuer. Auch Keller liefen voll.

Zellingen – Experten hatten es vorausgesagt: Unwetter wüteten in der Nacht zum Freitag in Bayern. Besonders betroffen war der Norden. In Franken tobten die Gewitter regelrecht und hinterließen teilweise eine Schneise der Verwüstung. Insgesamt stellte sich das im Norden Bayerns durchziehende Unwetter aber als weniger stark heraus als angekündigt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) schloss sogar Tornados nicht aus. Ganz so stark waren die Sturmböen nicht, sie entwurzelten jedoch trotzdem 20-30 Bäume, wie die Polizei Unterfranken mitteilte.

Unwetterschäden in Bayern: Blitz schlägt in Dachstuhl ein – der fängt Feuer

Vergleichsweise haben Gewitter und Starkregen wenige Schäden angerichtet. Das würde die Familie eines Hauses in Zellingen (Landkreis Würzburg) so wohl nicht unterschreiben. In das Haus der vierköpfigen Familie schlug gegen 20.30 Uhr offenbar ein Blitz ein. Der Dachstuhl fing sofort Feuer.

Die Feuerwehr hatte den Brand des Dachstuhls schnell unter Kontrolle.
Die Feuerwehr hatte den Brand des Dachstuhls schnell unter Kontrolle. © NEWS5 / Patzak

„Bei Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen Flammen aus dem Dachstuhl des freistehenden Einfamilienhauses“, teilt die Polizei mit. Die Familie hatte sich bereits rechtzeitig ins Freie gerettet. Verletzt wurde niemand. Die Brandbekämpfung erfolgte durch die Freiwilligen Feuerwehren aus Karlstadt, Zellingen und Retzbach, die mit rund 60 Einsatzkräften vor Ort sind. Sie bekamen den Brand schnell unter Kontrolle. 

Unwetter in Bayern lässt Keller volllaufen

Die Polizei wurde auch noch zu anderen Fällen gerufen, meist wegen umgestürzter Bäume, umgeknickten Verkehrsschildern und vollgelaufenen Kellern. Für den Freitag meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor allem für Nordbayern weiter Starkregen und schwere Sturmböen mit bis zu 100 Stundenkilometern. In der Nacht zum Samstag soll es in den Alpen und im Alpenvorland zu Starkregen mit bis zu 35 Litern pro Quadratmeter innerhalb weniger Stunden kommen. (tkip/dpa)

Auch interessant

Kommentare