Wetter-Ticker

Heftige Unwetter in Bayern: Blitzschlag setzt Wohnhaus von schwangerer Frau in Brand - DWD mit ernüchternden Aussichten

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Nach einem herrlichen Sommertag kam das böse Erwachen am späten Abend und in der Nacht zum Sonntag: Heftige Unwetter in Bayern. 

  • Zum aktuellen Wetter in Bayern hier.
  • Es war eine unruhige Nacht in weiten Teilen Bayerns. 
  • Heftige Unwetter erreichten den Freistaat am späten Samstagabend. 
  • Aktuell gibt es noch starke Gewitter in Franken und Bayerisch Schwaben. 
  • Viele weitere spannende Geschichten aus Bayern und den Regionen gibt es in unserer App.
  • Das aktuelle Wetter in München finden Sie hier.

Update, 29. Juni: Dieser Ticker ist beendet. Im aktuellen Wetter-Ticker für Bayern lesen Sie alle neuen Entwicklungen.

Update von 11.44 Uhr: Am Sonntag sorgten Unwetter für überflutete Straßen in Bayern. Auch der Start in die Woche wird ungemütlich - der Deutsche Wetterdienst warnt. Alle Informationen finden Sie in unserem neuen Ticker für Bayern.

Update 15. Juni, 6.36 Uhr: Starkregen hat in Teilen Oberfrankens zu zahlreichen Einsätzen von Feuerwehr und Polizei geführt. Bis in die Nacht zum Montag registrierte die Polizei in Bayreuth rund 75 Notrufe wegen vollgelaufener Keller, umgestürzter Bäume und Unfällen. Auf der Autobahn 9 kam es wegen des Starkregens zu Unfällen, bei denen mehrere Menschen leicht verletzt wurden, wie ein Sprecher der Polizei sagte.

Vor allem das Stadtgebiet von Bayreuth wurde vom Starkregen getroffen. Die Feuerwehr Bayreuth war eigenen Angaben zufolge mit rund 100 Kräften vor allem wegen überfluteter Fahrbahnen und vollgelaufener Keller gefordert.

Das Bayrische Landesamt für Umwelt teilte mit, dass im Norden und Osten Bayerns in der Nacht im Gebiet des Oberen Mains zum Teil Hochwasser-Meldestufen überschritten wurden. Demnach wurden kleinere Flächen überflutet.

Eine Superzelle mit Downburst, wie Wetterexperten sagen, hat Mittwochabend über dem Dachauer Land ihr Unwesen getrieben. Das Unwetter hinterließ auch hier Spuren der Verwüstung.

Heftige Unwetter im Freistaat: 100 Einsätze in nur zwei Stunden in Nürnberg

Auch im restlichen Freistaat gewitterte und regnete es in der Nacht zum Sonntag teilweise heftig. Feuerwehren und Polizei waren zeitweise im Dauereinsatz. In Nürnberg meldete die Feuerwehr wegen des Unwetters mehr als 100 Einsätze innerhalb von zwei Stunden. In ein Gebäude sowie in zwei weiteren Wohnungen schlug den Angaben zufolge der Blitz ein. Zudem liefen mehrere Keller voll. In Erlangen gab es Schäden am Rathaus, weswegen die Behörde am Montag geschlossen bleiben sollte.

Unwetter beschädigt Rathaus in Erlangen: Behörde bleibt geschlossen

Im Landkreis Aschaffenburg gab es mehr als 70 Einsätze der Feuerwehr. „In der Gemeinde Haibach stand ein Haus bis zum Erdgeschoss unter Wasser“, teilte die Feuerwehr mit. Die Bewohnerin kam verletzt ins Krankenhaus. Zahlreiche Keller liefen voll. Etliche Straßen wurden von Schlamm überspült.

In Schwaben brannte in der Nacht zum Sonntag ein Wohnhaus. „Blitzschlag als Brandursache ist nicht auszuschließen“, sagte ein Polizeisprecher. Die 30 Jahre alte schwangere Hausbewohnerin rettete sich unverletzt ins Freie. Sie wurde vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Den Schaden schätzte die Polizei auf mehr als 100 000 Euro.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) machte keine Hoffnung auf Sonne in den kommenden Tagen. Zum Wochenbeginn soll es laut DWD trüb, nass und grau bleiben: „Am Montag dichte Regenwolken, am Dienstag von Unterfranken bis nach Südbayern leichter Regen.“ Örtlich sind im Laufe der Woche weiterhin Überschwemmungen möglich.

Der DWD rechnet mit Temperaturen kaum über der 20-Grad-Marke. Lediglich am Main könne das Thermometer 25 Grad zeigen. Am Alpenrand seien an einzelnen Tagen herbstlich frische zehn Grad möglich, nachts teilweise nur bis zu acht Grad.

Heftige Unwetter in Bayern: Katastrophenfall ausgerufen - Neue Warnung vor schweren Gewittern

Update vom 14. Juni, 22.52 Uhr: Die Wetterlage blieb am Sonntagabend weiter angespannt. Örtliche Gewitter mit Starkregen sorgte für vollgelaufene Keller und überflutete Straßen. Wie News5 berichtet, ist besonders die Region rund um das oberfränkische  Bayreuth betroffen. In den Stadtteilen Seulbitz und St. Johannis wurden Straßen überflutet, auch Keller standen unter Wasser.

In Bindlach (Lkr. Bayreuth) droht ein kleiner Bach mehrere Gärten und Häuser zu überfluten. Die Feuerwehr pumpt das Wasser ab und versucht dadurch den Pegel niedrig zu halten. Auch das nahe Crottendorf kämpft gegen die Fluten. Der Ortskern steht knietief unter Wasser. Außerdem musste die Bahnstrecke in diesem Bereich gesperrt werden, da unklar ist, ob der Bahndamm unterspült wurde.

Gewitter sorgten am Sonntagabend für überflutete Straßen und vollgelaufene Keller.

Bayern-Wetter: DWD warnt vor Starkregen und schweren Gewittern

Update von 16.48 Uhr: Für den Norden Bayerns gilt aktuell eine amtliche Warnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Demnach tritt bis 18.30 Uhr Starkregen auf, es werden Niederschlagsmengen zwischen 15 Litern pro Quadratmetern und 25 Litern pro Quadratmetern pro Stunde erwartet. Betroffen sind unter anderem Coburg, Haßberge, Bamberg, Forchheim und Amberg-Sulzbach. 

Doch es liegt bereits eine weitere Warnung des DWD vor. Im Freistaat drohen schwere Gewitter. Zusätzlich zu den bereits erwähnten Gebieten gilt die Warnung für folgende Kreise: Miltenberg, Aschaffenburg, Main-Spessart, Würzburg, Kitzingen, Neustadt an der Aisch, Schweinfurt, Bad Kissingen, Rhön-Grabfeld, Erlangen-Höchstadt, Fürth, Lichtenfels, Kronach, Kulmbach, Hof, Wunsiedel, Tirschenreuth, Neustadt an der Waldnaab, Amberg-Sulzbach, Schwandorf und Cham. Die Warnung gilt seit Sonntag (14. Juni) um zwölf Uhr bis Montag (15. Juni) sieben Uhr.

Der Deutsche Wetterdienst warnt in Bayern vor schwerem Gewittern.

Dazu teilt der DWD mit: „Im Tagesverlauf entwickeln sich erneut zum Teil schwere Gewitter. Diese sind dann begleitet von heftigem Starkregen zwischen 25 und 40 Litern pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde, Sturmböen zwischen 65 und 85 km/h (Bft 8 bis 9) und meist kleinkörnigem Hagel. Lokal eng begrenzt und mit geringer Wahrscheinlichkeit kann es auch zu extrem heftigem Starkregen über 40 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde bzw. über 60 Liter pro Quadratmeter innerhalb mehrerer Stunden kommen.“ Und weiter: „In der Nacht zum Montag lässt die Gewitteraktivität nach, kommt aber voraussichtlich nicht vollends zum Erliegen. Teils erfolgt auch ein Übergang in überwiegend ungewittrigen Starkregen.“

Der Landkreis Fürstenfeldbruck wurde von der über Bayern hinwegziehenden Gewitterfront größtenteils verschont. Die Feuerwehren mussten nur zu einem Einsatz ausrücken.*

Das Unwetter nach dem sonnig-warmen Samstag war heftig, die Schäden, die es anrichtete, hielten sich aber in Grenzen: Sechsmal mussten die Feuerwehren im Landkreis Starnberg in der Nacht auf Sonntag ausrücken.*

Heftige Unwetter in Bayern - Katastrophenfall ausgerufen: Wanderer sitzen fest

Update von 15.25 Uhr: Nach dem schweren Unwetter am Wochenende haben Hubschrauber im Landkreis Garmisch-Partenkirchen Wanderer ins Tal gebracht. Landrat Anton Speer rief am Sonntag (14. Juni) den Katastrophenfall aus. Den Angaben zufolge sitzen gut 60 Wanderer auf der Höllentalangerhütte fest, unter ihnen auch Kinder. Sie können wegen beschädigter Brücken nicht zu Fuß zurück ins Tal. Die Personen werden mit Hubschraubern ausgeflogen. Verletzte gibt es einem Sprecher der Bergwacht zufolge aber nicht.

Die Wanderer hätten auf der Hütte übernachtet. In der Nacht waren bereits gut 200 Bewohner der Gemeinde Grainau vorsorglich in Sicherheit gebracht worden, nachdem ein Bach über die Ufer getreten und eine Mure abgegangen war.

Unwetter in Bayern: Beuerberg im Landkreis Wolfsratshausen besonders schwer getroffen

Update von 11.47 Uhr: Die schweren Unwetter die am Samstag (13. Juni) über Bayern zogen haben in einigen Orten schwere Schäden angerichtet. Besonders schlimm traf es auch im kleinen Örtchen Beuerberg (Landkreis Wolfratshausen) ein landwirtschaftliches Anwesen. Nach einem Blitzeinschlag entwickelte sich in einem Heulager ein Großbrand.

Update vom 14. Juni 2020, 7.40 Uhr: Die heftigen Unwetter, die am Samstag insbesondere im Nordosten Deutschlands tobten, erreichten am Abend und in der Nacht zu Sonntag auch den Freistaat. Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, mussten in Grainau (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) 200 Menschen ihre Häuser verlassen, als der Hammersbach  nach starken Regenfällen und der von den Bergen kommenden Wassermassen über die Ufer trat. Sie wurden von der Feuerwehr evakuiert. In Nürnberg habe es rund 100 Einsätze gegeben, darunter zahlreiche überflutete Keller, die ausgepumpt werden mussten. 

Aktuell gelten zwischen Nördlingen bis oberhalb Nürnbergs noch Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes vor schweren Gewittern und heftigem Starkregen. 

Lesen Sie auch: Extremes Wetter-Phänomen über Berlin - Aufnahmen wie aus dem Film „Independence Day“

Unwetter in Bayern am Samstag: Hagel bis zu drei Zentimetern möglich

Update vom 13. Juni 2020, 15.57 Uhr: „Mindestens bis zum Montag ist viel Regen zu erwarten, vor allem im Südwesten Bayerns“, sagte ein Experte des DWD am Samstag. Die Wetterlage habe „Unwetterpotenzial.“

Örtlich könnten die Niederschläge zu Überschwemmungen führen. Laut dem Warnlagebericht für den Freistaat könnten vereinzelt in kurzer Zeit bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. In Gewitternähe weht der Wind mit Sturmböen von bis zu 90 Kilometern pro Stunde.

Autobesitzer sollten den angekündigten Hagel im Auge behalten: Vereinzelt sei eine Korngröße von bis zu drei Zentimetern Durchmesser möglich, wie der DWD in einer Vorabinformation für alle Regierungsbezirke mitteilte. Die Hagelwahrscheinlichkeit ist den Angaben zufolge in Oberfranken höher als in Niederbayern.

Wetter-Wende in Bayern: Unwetter im Anmarsch

Update vom 13. Juni 11.21 Uhr:

 Am Samstag bleibt es in Bayern vorerst noch sommerlich warm mit Temperaturen zwischen 23 und 29 Grad. Doch im Laufe des Tages kündigen die Meteorologen des DWD einen heftigen Wetterwechsel an. Schon im Laufe des Nachmittags bilden sich erste Gewitter, die sich in der Nacht weiter ausbreiten und drastisch ausfallen können. Der DWD warnt vor Unwettergefahr durch heftigen Starkregen.

Wetter in Bayern: Temperatursturz am Sonntag

Während die Gewitter in der Nacht zum Sonntag im Norden Bayerns allmählich abklingen, fangen die Unwetter im Süden erst richtig an, häufig mit Starkregen. Die Temperaturen sinken auf 17 Grad im Maindreieck und 11 Grad am Alpenrand.

Wetter in Bayern: Temperatur-Explosion - doch der Wetterdienst warnt

Update vom 12. Juni, 10.07 Uhr: Das Wochenende in Bayern startet sommerlich. Danach wird es jedoch wieder regnerisch und stürmisch. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, kann es nach dem sonnigen und trockenen Freitag auch am Samstag nochmal bis zu 30 Grad warm werden. Im Nordosten Bayerns soll es dann allerdings zu kräftigen Gewittern kommen. Am späteren Nachmittag erwarten die Meteorologen auch im Rest des Freistaates starke Regenfälle. Zum Sonntag kühlt es dann deutlich ab. Bei Temperaturen zwischen 17 und 24 Grad bleibt es regnerisch mit einzelnen Gewittern.

Vor allem den Norden Bayerns könnte es am Samstag, 16. Juni besonders heftig erwischen.

Wetter in Bayern: Fronleichnam startet überwiegend grau - Wochenende wird sommerlich

Update vom 11. Juni, 10.50 Uhr: Die letzten Tage in Bayern waren geprägt von Regen und Kälte - auch Fronleichnahm startete im Freistaat überwiegend grau. Dennoch gibt es nun positive Wetteraussichten: Schon im Laufe des Tages soll sich laut dem Deutschen Wetterdienst vermehrt die Sonne zeigen. Lediglich an den Alpen kommt es noch zu kräftigen Gewittern. 

Am Freitag (12. Juni) wird es dann schließlich sommerlich. Erwartet werden Höchstwerte bis zu 28 Grad und Sonnenschein. Am Samstag (13. Juni) könnte dann die 30-Grad-Marke geknackt werden - auch wenn dann bereits wieder erste Wolken aufziehen sollen. Erneute Gewitter lassen die Temperaturen dann am Sonntag (14. Juni) wieder etwas sinken.

Wetter in Bayern: Am Mittwoch Schnee auf Bayerns Berg - dann kommt plötzlich Hochsommer

Update von 12.18 Uhr: Heute im Süden besonders am Nachmittag und Abend einzelne Gewitter wahrscheinlich. Ein Tiefdruckgebiet über Norditalien halte weiter an und drücke feuchte Luft nach Bayern, so die Meteorologen. Dabei lokal Starkregen zwischen 15 und 25 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde, Böen bis 60 km/h und kleinkörniger Hagel.

Wetter in Bayern: Böses Tief aus Italien bringt Schmuddelwetter - dann kommt der Hochsommer

Update vom 10. Juni, 7.01 Uhr: Noch zweimal Schlafen, dann ist er da, der Hochsommer. Am Freitag soll es laut DWD bis zu 28 Grad in einigen Teilen Bayerns haben. Dazu gibt es strahlend blauen Himme mit Sonne satt. Bis dahin bleibt es allerdings ungemütlich kalt mit maximal 13 Grad am Alpenrand. 

Zusätzlich werden einige Gewitter im Südosten erwartet. 

Der Donnerstag zeigt sich etwas milder mit mehr Sonnenlücken bei 16 bis 23 Grad.

Update vom 9. Juni, 16.01 Uhr: Die Ursache für das miese Juni-Wetter in Bayern kommt tatsächlich aus Italien. Klingt erstmal nach einer späten Rache für die Söder-Tourismus-Strategie, die gerade Bayern ein neues Massen-Tourismus-Phänomen beschert, ist aber tatsächlich so. Über Genua hängt aktuell ein fieses Tief, das die feuchte Luft über die Alpen nach Bayern pumpt, das böse Erinnerungen wachruft, beispielsweise an das Jahrhundertochwasser am Tegernsee 2013.

Wetter in Bayern für Mittwoch (10. Juni): Wieder schnee auf der Zugspitze

Auch in dieser Nacht fällt deshalb Schnee in Juni über Bayern - wenn auch nur auf der Zugspitze bei minus 2 Grad. Trotzdem ist das Gipfel-Wetter sinnbildlich für den Mittwoch, der aus Regen, Kälte und Nässe in Bayern besteht. Mit maximal 19 Grad im Raum Würzburg und 13 Grad, genau, an den Alpen, wo es auch in der Nacht wieder auf 7 Grad runter geht.

Am Donnerstag etwas freundlicher. Etwas. Immer noch viele Schauer, teils Gewitter an den Alpen, immer noch kühl, aber ein bisschen wärmer und sonniger als die vergangenen Tage. Gut, ist jetzt auch nicht so schwer.

Bayern-Wetter-Wechsel am Freitag: Plötzlich 27 Grad und Sonne satt

Dafür kündigt sich Freitag ein Wetterwechsel an - und zwar ein dramtischer. 27 Grad über München und 16 Sonnenstunden. Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude.

Update, 8. Juni, 14.01 Uhr: Es hilft nichts. Auch am Montag (8. Juni) bleiben die Wetter-Aussichten in Bayern sehr bescheiden. Nur im äußersten Norden von Bayern kann sich das Wetter etwas freundliche zeigen. Aktuell bricht die Sonne bei aber trotzdem kühlen Temperaturen hin und wieder durch, allerdings auch nur, um am Dienstag wieder von großen Regenfronten, die über Bayern ziehen abgelöst zu werden. Auf der Zugspitze kann es auch in der Nacht auf Dienstag schneien. Und so bleibt es auch erstmal.

Am Alpenrand bleibt es bei 13 Grad Höchstemperatur, in der Nacht wird es vielerorts einstellig. Nur in Unterfranken kann das Thermometer hin und wieder mal die 20-Grad-Marke knacken. Trübe Aussichten, die mit Blick auf die Langzeitprognose wohl erst für Freitag etwas heller werden.

Wetter in Bayern: Schnee im Juni - Vorhersage für neue Woche dürfte viele enttäuschen

Update, 7. Juni, 21.50 Uhr: Das vergangene Woche war in ganz Bayern ungemütlich. Besonders im Allgäu kam es fast den gesamten Sonntag über zu ergiebigen Schauern. Auch der Blick auf den Wochenstart verspricht wenig Sommerliches: Dem Deutschen Wetterdienst (DWD) nach erreicht der Freistaat lediglich in Franken um Bamberg Höchsttemperaturen um 19 Grad. An der Zugspitze soll es dagegen bei 0 Grad schneien

Der Süden ist insgesamt noch nicht verschont: Hier soll es von der Oberpfalz bis ins Allgäu immer wieder nass werden. Bis einschließlich Donnerstag ändert sich das Bild im Freistaat nicht signifikant - lediglich die Regenschauer ziehen im Laufe der nächsten Tage bis in alle Teile des Freistaats - bei gleichbleibenden kühlen Temperaturen um 14 Grad.

Auch wenn die Freibäder diese Woche öffnen - echtes Badewetter will in Bayern noch nicht aufkommen.

Schnee auf der Zugspitze (Archivbild).

Amtliche Wetter-Warnung für Bayern: Starkregen und Dauerregen in mehreren Landkreisen

Update, 7. Juni, 12.33 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche Warnung vor Dauerregen und Starkregen für mehrere Landkreise in Bayern herausgegeben. Betroffen sind die Kreise Lindau, Oberallgäu, Unterallgäu und Ostallgäu, sprich: das gesamte Allgäu. Der Wetterdienst rechnet in einerseits mit Dauerregen von bis zu 30 Litern pro Quadratmeter, ansonsten kann es zu Starkregen mit bis zu 20 Litern/qm in kurzer Zeit geben.

Der Deutsche Wetterdienst hat eine Unwetterwarnung für Bayern vor Starkregen herausgegeben.

Wetter in Bayern am Sonntag (7. Juni): Viel Regen und Kälte

Update vom 7. Juni, 7.33 Uhr: Nachdem mehrere starke Gewitter am Samstag über Bayern, vor allem Südbayern, gezogen sind, kommt nun die lang angekündigte Kaltfront. Nur im äußersten Nordwesten von Bayern, in Unterfranken, sieht es freundlicher aus. Im Raum Würzburg kann sich auch mal die Sonne blicken lassen. 

Südöstlich davon ziehen dunkle Regenwolken am Sonntag über Bayern. In den Alpen, vor allem im Allgäu, schließt der Deutsche Wetterdienst Starkregen mit Mengen um 30 l/qm in den kommenden 12 Stunden nicht aus. Maximal 12 Grad sind im Süden Bayerns bei dem Schmuddelwetter zu erwarten. Im äußersten Norden können es immerhin 19 Grad werden.

Der Trend setzt sich am Montag fort. Mit freundlicheren Abschnitten im Norden und Regen im Süden. In der Nacht werden die Temperaturen vielerorts einstellig.

Wetter in Bayern am Samstag (6. Juni): Gewitter über Bayern

Update vom 6. Juni 2020, 8.29 Uhr: Am Samstag ziehen Regenschauer durch Bayern. Am Vormittag regnet es zunächst im Norden, die Schauer verlagern sich im Tagesverlauf Richtung Süden, prognostiziert der Deutsche Wetterdienst (DWD). An den Alpen sind vereinzelt Gewitter möglich. Die Temperaturen liegen heute zwischen 12 Grad im Frankenwald und 21 Grad im Umfeld des Inns.

Am Sonntag ist ein Mix aus Sonne, Wolken und Regen zu erwarten. Vor allem in Unterfranken scheint im Tagesverlauf öfter die Sonne. Es sind in ganz Bayern lokale Regenschauer möglich. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen 13 Grad im Allgäu und 19 Grad am unteren Main.

Nach Gewittern in Bayern: Wetter bleibt ungemütlich - hier drohen Sturmböen und Starkregen

Update von 9.03 Uhr: Gestern zogen Gewitter über den Freistaat und auch heute warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Böen und Starkregen. Dem schließt sich Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.net gegenüber Wetter.com an: „Die Wetterlage bleibt erstmal wechselhaft und kühl“. Ab Mittwoch könnte es dann in Deutschland aber schon wieder deutlich wärmer werden. „Hier bei uns ist die vorhandene Luftmasse aber recht feucht und diese Mischung würde uns sehr schwüle Tage bringen mit einem hohen Gewitterpotenzial. Da kaum Bewegung in der Luftmasse wäre, würde die Gefahr für lokale Unwetter steigen, denn die Gewitter wären oft sehr stationär und könnten an Ort und Stelle immer wieder Sturzregen bringen“ so Dominik Jung weiter.

Am Wochenende, genauer gesagt am Sonntag, könnte in Deutschland dann die 30-Grad-Marke geknackt werden. Auch Bayern kann sich wohl auf warme Temperaturen freuen. Laut Wetter.com könnte das Thermometer in München am Sonntag (14. Juni) auf 29 Grad klettern - ebenso wie am Montag. Zu Wochenbeginn drohen laut Vorhersage Gewitter, was auch Jung bestätigt. Denn die Luft könnte „sehr feucht und sehr anfällig für starke regionale Gewitter“ sein.

Bayern-Wetter: Gewitter, Sturmböen und Starkregen drohen

Update vom 5. Juni, 6.38 Uhr: Am gestrigen Donnerstag zogen Gewitter über den Freistaat. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor Starkregen und stürmischen Böen. Auch heute wird es in Bayern ungemütlich, der DWD berichtet: „Ab Mittag bis in die erste Nachthälfte hinein gebietsweise Böen um 50, in Teilen Frankens und Schwabens auch starke bis stürmische Böen um 60 km/h aus Südwest bis West.“ Auch im Bergland wird es in der zweiten Tageshälfte mit Böen bis 75 km/h stürmisch, auf höchsten Alpengipfeln drohen in der Nacht zum Samstag sogar schwere Sturmböen bis 100 km/h.

Auch Gewitter sind am heutigen Freitag wieder möglich: In Franken drohen am Abend Sturmböen bis 85 km/h, auch Starkregen um 15 l/qm und kleiner Hagel sind nicht ausgeschlossen.

Gewitter in Bayern: Starkregen und stürmische Böen im Freistaat möglich

Update vom 4. Juni, 17.25 Uhr: Derzeit gibt es in vielen Teilen Bayerns schauerartigen Regen. Zum Teil kommt es seit dem Nachmittag und noch bis in die Nacht zum Freitag zu kräftigen Gewittern, schreibt der Deutsche Wetterdienst (DWD). In den Alpen ist auch Starkregen möglich. 

Wetter in Bayern: Starkregen mit Hagel und stürmische Böen 

Neben Starkregen mit Niederschlagsmengen von bis zu 20 l/m² pro Stunde warnt der DWD auch vor Hagel und stürmischen Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 75 km/h. Zum Teil ist auch unwetterartiger Starkregen mit Niederschlagsmengen um 30 l/m² innerhalb von kurzer Zeit nicht ausgeschlossen. In der Nacht zum Freitag kommt es an den Alpen lokal zu Starkregen mit Mengen von 20 bis zu 35 l/m² auch abseits von Gewittern. 

Auch am morgigen Freitag ist das Wetter in Bayern wieder kühl, windig, wolkig und niederschlagsreich. Ab Freitagmittag soll es vor allem in Unter- und Mittelfranken sowie in Schwaben starke bis stürmische Windböen mit bis zu 60 km/h geben. In exponierten Lagen des Allgäus können auch stürmische Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h aus Südwest vorkommen. 

Update von 13.55 Uhr: Für Donnerstag hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) ab Mittag Gewitter für Bayern vorhergesagt. Diese haben den Freistaat nun erreicht. Betroffen sind Stand 13.55 Uhr die Kreise Main-Spessart, der Kreis Miltenberg sowie Kreis und Stadt Aschaffenburg. Es drohen Sturmböen mit Geschwindigkeiten um 65 km/h sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen um 20 l/m² pro Stunde.

Wetter in Bayern: DWD warnt vor Gewitter und Starkregen

Update vom 4. Juni 2020, 10.55 Uhr: Der Donnerstag beginnt in weiten Teilen Bayerns bewölkt. In Franken und Schwaben kann es bereits am Vormittag regnen. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen 19 Grad in der Rhön und 25 Grad an der niederbayerischen Donau. Ab Mittag erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) einzelne starke Gewitter und Starkregen mit bis zu 20 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde. Lokal können noch stärkerer Regen, Hagel und Sturmböen mit bis zu 75 Kilometern pro Stunde nicht ausgeschlossen werden, so der DWD. Besonders am Alpenrand.

In der Nacht zum Freitag lassen die Gewitter nach, es bleibt aber regnerisch. Am Freitag wird es mit 11 bis 17 Grad kühler. Es bleibt meist bewölkt, in ganz Bayern sind Regenschauer möglich.

Sturmfront rollt auf Bayern zu: Amtliche Warnung vor „starkem Gewitter“ mit Starkregen und Hagel

Update, 20.24 Uhr: Mittlerweile hat sich das Wetter in Bayern etwas beruhigt. Auch der Deutsche Wetterdienst hat seine Warnungen angepasst. Aktuell gilt nur noch in wenigen Regionen eine Unwetter-Warnung.

Besonders im Nordwesten des Landes, also im Raum Würzburg, gilt aber weiter eine Warnung vor starkem Gewitter mit Sturmböen, Starkregen und Hagel. 

Dieselbe Warnung spricht der DWD auch für die Region um Nürnberg, östlich von Passau und um Oberstdorf im Südwesten aus. Ansonsten strahlt die Karte wieder in freundliche-ruhigem Grün

Update, 16.11 Uhr: Mittlerweile hat sich der Schwerpunkt der Gewitterfront laut DWD eher in Richtung Norden verschoben. Die Warnung vor schwerem Unwetter gilt aktuell etwa für den Bereich südwestlich von Zwickau. 

In Bayern gilt dagegen Warnstufe 2 des DWD, sprich eine Warnung vor „starkem Gewitter“. Davon betroffen ist sowohl der Nordwesten des Freistaats bei Bamberg, Würzburg und Schweinfurt, als auch ein breiter Streifen zwischen Nürnberg, Amberg, Ingolstadt und Regensburg bis nach Cham und zur Grenze zu Tschechien. Außerdem gilt die Warnung für die Alpenregion um Garmisch-Partenkirchen.

Gewarnt wird vor Sturmböen, Starkregen und kleinkörnigem Hagel. 

Wetter in Bayern: Amtliche Unwetterwarnung vor extremem Starkregen - Gewitterfront zieht auf Bayern zu

Erstmeldung vom 3. Juni:

München - Der Deutsche Wetterdienst warnt aktuell vor schweren Gewittern, die auf Bayern und auch Deutschland zuziehen. Nördlich von Ulm an der Grenze zu Baden-Württemberg wurde gar die höchstmögliche Warnstufe ausgerufen. Für die beiden an Bayern, bzw. Nordschwaben grenzenden Landkreise gilt die Warnstufe vier von vier möglichen Warnstufen, auf der DWD-Karte violett hinterlegt. Das sieht man tatsächlich selten.

Wetter in Bayern: Warnung vor Gewitter in fast ganz Bayern - Zwei Landkreise rot

Der DWD warnt darin vor extremem Starkregen, Hagel, Sturm und Gewittern. Der Wetterdienst rechnet mit Niederschlagsmengen um 50 l/m² pro Stunde sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) und Hagel mit Korngrößen um 2 cm.

Wetter in Bayern: Gewitterfront zieht aktuell über Augsburg nach Regensburg

Und damit nicht genug: Das Unwetter zieht schnell nach Nordosten an Augsburg vorbei und auf Regensburg zu. Für den Donau-Ries-Landkreis nördlich von Augsburg sowie seinem Nachbarlandkreis gilt daher die Warnstufe drei von vier. Auch hier gibt es eine amtliche Unwetterwarnung. Dabei gibt es heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 35 l/m² pro Stunde sowie Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) und kleinkörnigen Hagel.

Auch sonst steht uns ein stürmischer Nachmittag bevor. Der DWD warnt vor schwerem Gewitter vom Landkreis Weilheim-Schongau im südlichen Oberbayern bis nahe Nürnberg nach Mittelfranken. Alle Warnungen gelten aktuell etwa bis 15 Uhr.

Die Gewitterfront, die da auf das bisher so sonnige Bayern zurollt ist Teil eines größeren Wetterwechsels. Nach drei traumhaften Frühsommertagen wird das Wetter in Bayern wieder ungemütlich. Am Donnerstag gibt‘s vielerorts Sturm, Gewitter, Regen.

Wetter in Bayern: Düstere Aussichten fürs weitere Pfingstferien-Wetter

Noch schlimmer: Mit den sommerlichen Temperaturen ist es vorbei. Schon am Donnerstag geht es wieder deutlich auf unter 20 Grad zu - und in höheren Lagen werden die Temperaturen nachts sogar wieder einstellig. Düstere Aussichten also fürs weitere Pfingstferien-Wetter - zumindest noch bis Samstag.

Erst sinken die Temperaturen in Deutschland, dann folgte extrem schwüles Wetter. Das kann für zahlreiche Gewitter und Sturzfluten sorgen.

Rubriklistenbild: © NEWS5 / Fricke

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