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Heftige Unwetter haben in Bayern, besonders in Mittelfranken, in der Nacht zu Montag gewütet.

Der Strom war ausgefallen

Unwetter in Bayern: 400 Reisende saßen Sonntag in ICE fest - Strecke wieder freigegeben

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In der Nacht von Sonntag auf Montag tobten heftige Unwetter in Bayern - besonders Mittelfranken hat es schwer getroffen. Hunderte Menschen saßen in einem Zug fest.

Update vom 20. August: Nach einem Oberleitungsschaden ist die Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Treuchtlingen wieder freigegeben. Vereinzelt komme es noch zu Verspätungen und Ausfällen, teilte eine Sprecherin der Deutschen Bahn am Dienstag mit. 

Nach Unwetterschäden hatte der ICE am Sonntagabend auf der Strecke bei Roth angehalten und konnte wegen eines Stromausfalls nicht weiterfahren. Etwa 400 Reisende saßen über Stunden in dem Zug fest. Gegen Mitternacht wurden sie aus dem Zug in Sicherheit gebracht. Die Rettung war wegen des unwegsamen Geländes schwierig und dauerte rund drei Stunden. Verletzt wurde niemand.

Erstmeldung: Schwere Gewitter in Bayern - 400 Fahrgäste sitzen in ICE fest

Während der Sommer am Sonntag noch ein kurzes Comeback feierte, zogen am Abend dann Gewitter auf. Besonders Mittelfranken wurde davon getroffen. Kurze, aber heftige Gewitterzellen zogen über Teile Mittelfrankens, wie das Nachrichtenportal News5 berichtet.

Unwetter in Bayern: Teile Mittelfrankens heftig erwischt

In Fürth gab es einen kurzen Regenschauer, der Landkreis Roth wurde umso heftiger erwischt. Auf der Bahnstrecke zwischen Georgensgmünd und Büchenbach blockierten Bäume die Gleise, eine Weiterfahrt mit dem ICE war für die 400 Fahrgäste unmöglich.

„Der Zug hatte keinen Strom mehr und stoppte bei Roth mitten auf der Strecke“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Montagmorgen. Um Mitternacht hätten Feuerwehr und Retter die Reisenden dann aus dem Zug in Sicherheit gebracht. Die Rettung war wegen des unwegsamen Geländes schwierig und dauerte rund drei Stunden. Verletzt wurde niemand. Der ICE wurde abgeschleppt.

Die Bilder aus der Unwetter-Nacht: Mittelfranken besonders heftig erwischt 

Doch auch der Rest von Bayern wurde nicht verschont. Der Landkreis Aschaffenburg wurde vom Unwetter schwer getroffen, wie Sie in unserem Bayern-Wetter-Ticker nachlesen können. Auch der Rest von Deutschland erlebte teilweise eine ungemütliche Nacht - der Bahnverkehr ist immer noch beeinträchtigt.

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