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Selbst massive Baumstämme brachen: Orkanböen fegen über Bayern hinweg

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Der Süden Deutschlands musste Regen und Sturmböen über sich ergehen lassen - wie hier in Oberstdorf.
Der Süden Deutschlands musste Regen und Sturmböen über sich ergehen lassen - wie hier in Oberstdorf. © dpa / Karl-Josef Hildenbrand

In der Nacht zu Sonntag haben in Bayern schwere Sturmböen gewütet. Es kam zu zahlreichen Rettungseinsätzen und Schäden. Sogar massive Baumstämme brachen.

Kempten - Während einer stürmischen Nacht sind in Teilen Bayerns etliche Bäume, Bauzäune und Verkehrsschilder umgestürzt. Im Allgäu verursachten Orkanböen mit Geschwindigkeiten von um die 100 Kilometern pro Stunde bis zum Sonntagmorgen Dutzende Einsätze von Feuerwehr und Hilfsdiensten. „Vereinzelt sind massive Stämme mit einem Durchmesser von 20 Zentimetern umgeknickt“, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Südwest. Verletzt wurde niemand.

Auf der Autobahn 7 bei Memmingen stürzte ein Baum auf den Standstreifen. Vielerorts wehte der starke Wind Werbetafeln und Bauzäune um. Durch starken Regen hatten Autofahrer mit schlechter Sicht zu kämpfen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnete am Sonntagmorgen im Allgäu mit vierzig Litern Regen pro Quadratmeter innerhalb von 30 Stunden.

Baum stürzt ins Gleis: Nebenstrecke zwischen Weilheim und Schongau zeitweise gesperrt

In der Oberpfalz verzeichnete die Polizei am Morgen zunächst etwa zwanzig Einsätze wegen umgestürzter Verkehrsschilder. In Oberfranken traf ein Ast die Scheibe eines Autos. Der Bahnverkehr war am Sonntagmorgen kaum beeinträchtigt. Nach Angaben der Bahn war die Nebenstrecke zwischen Weilheim und Schongau zeitweise gesperrt, weil ein Baum ins Gleis gestürzt war.

Dem DWD zufolge wird es nach dem Sturm winterlich. Ab Sonntagabend soll die Schneefallgrenze auf 500 Meter sinken. Dann sind bis zu 20 Zentimeter Neuschnee und glatte Straßen möglich.

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